Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Impfstoff schützt vor Genitalherpes

21.11.2002


Wirkung nur bei Frauen – GlaxoSmithKline startet weitere Studienreihe



Ein neuer Impfstoff schützt Frauen vor Genitalherpes. Bei 70 Prozent der 978 weiblichen Probandinnen, die bislang mit dem oralen bzw. genitalen Herpesvirus nicht infiziert waren, bot die Impfung einen wirksamen Schutz. Männer werden von den vielversprechenden Ergebnissen der Studie an der University of Texas Medical Branch nicht profitieren. Die Ergebnisse wurden im New England Journal of Medicine publiziert. Seit mehr als 60 Jahren arbeiten Forscher an einer Herpes-Impfung, bis dato erfolglos, schreibt die Universität in einer Aussendung.



Für den Impfstoff wurden zwei Substanzen neu kombiniert, um eine stärkere Immunreaktion auszulösen. Diese Neukombination ist vermutlich auch der Grund, warum der Impfstoff bei Frauen und Männern unterschiedlich wirkt. Er bewirkt eine Immunreaktion in der Schleimhaut von Vagina und Gebärmutterhals. Warum der Impfstoff bei Männern nicht wirkt, hängt wahrscheinlich mit der unterschiedlichen Eintrittsart des Virus in den weiblichen und männlichen Körper zusammen, erklärt der Studienleiter Lawrence R. Stanberry.

Aufgrund der positiven Ergebnissen der Studie werden das National Institute of Health und der Pharmakonzern GlaxoSmithKline im kommenden Monat mit neuen Studien an 7.550 Frauen zwischen 18 und 30 Jahren starten. Es wird aber noch mindestens weitere fünf Jahre dauern, bis der Impfstoff auf den Markt kommt

Sandra Standhartinger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.utmb.edu
http://www.gsk.com

Weitere Berichte zu: Genitalherpes Immunreaktion Impfstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Sind Epilepsie-Patienten wetterfühlig?
23.05.2017 | Universitätsklinikum Jena

nachricht Dual-Layer Spektral-CT: Bessere Therapieplanung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs
18.05.2017 | Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten

CRTD erhält 1.56 Millionen Euro BMBF-Förderung für Forschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen

24.05.2017 | Förderungen Preise

Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene

24.05.2017 | Förderungen Preise