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Wissenschaftliche Kompetenz im Dienst des gesundheitlichen Verbraucherschutzes

01.11.2002


Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nimmt heute in Berlin seine Arbeit auf



Der Schutz des Verbrauchers vor gesundheitlichen Risiken ist das zentrale Anliegen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), das heute in Berlin seine Arbeit aufnimmt. Das Institut wurde im Zuge der Neuorganisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes mit dem Ziel errichtet, Risikobewertung und Risikokommunikation klar vom Risikomanagement zu trennen. Das Institut arbeitet im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Mit seinen rund 500 Mitarbeitern wird das BfR auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien auf den Gebieten des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und der Lebensmittelsicherheit Risiken analysieren, Handlungsoptionen für das Risikomanagement erarbeiten und diesen Prozess im Rahmen der Risikokommunikation gegenüber allen Beteiligten transparent und nachvollziehbar gestalten. Bewertungsergebnisse werden, unter Wahrung der Vertraulichkeit geschützter Daten, grundsätzlich öffentlich zugänglich gemacht.



Zu den Aufgaben des Bundesinstituts für Risikobewertung gehört die wissenschaftliche Beratung der Bundesministerien und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Auf internationaler Ebene wird die Kooperation mit der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit im Vordergrund stehen. Darüber hinaus arbeitet das BfR wissenschaftlich mit einer Vielzahl anderer internationaler Einrichtungen und Organisationen zusammen.

Zu Themen, die in engem Zusammenhang zu seinen Bewertungsaufgaben im gesundheitlichen Verbraucherschutz und der Lebensmittelsicherheit stehen, wird das BfR eigene Forschung betreiben. Diese ist nötig, um den wissenschaftlichen Sachverstand für eine von wirtschaftlichen Interessen unabhängige, international anerkannte Kompetenz und Expertise für die Risikobewertung zu erhalten und zu fördern. Eigene Forschung ermöglicht es dem Institut außerdem, kurzfristig auf aktuelle Fragestellungen zu reagieren.

Dr. Irene Lukassowitz | idw
Weitere Informationen:
http://www.bfr.bund.de

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