Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuartiger Herzstimulator bekämpft Herzschwäche und Vorhofflimmern gleichzeitig

11.10.2002


Erstmals wurde in Österreich ein neuartiger Herzschrittmacher zur gleichzeitigen Behandlung von Herzschwäche und Vorhofflimmern am AKH Linz implantiert. Das Gerät der holländischen Firma Vitatron bietet die einzigartige Kombination einer vorbeugenden Stimulationstherapie zur Unterdrückung von Vorhofflimmern sowie die kardiale Resynchronistionstherapie für Patienten mit Herzschwäche.



Am 7. Oktober wurde an der 1. Medizinischen Abteilung (Kardiolgie) des AKH Linz, an dem mit Geräten für die kardiale Resynchronisationstherapie bereits umfangreiche Erfahrungen bestehen, die österreichweit erste Implantation des Vitatron CRT 8000 Herzstimulators durchgeführt. Im Zuge des rund zwei Stunden dauernden Eingriffs wurden dem Patienten neben dem Herzschrittmacher selbst noch drei Stimulationselektroden in die Herzkammern und den rechten Herzvorhof eingesetzt. Jetzt besteht durch diesen neuartigen Herzstimulator auch die Möglichkeit das bei Herzschwächepatienten häufig auftretende Vorhofflimmern zu therapieren und somit eine weitere klinische Verbesserung zu erzielen.



Herzschwäche ist eine Fehlfunktion des Herzens, bei der nicht ausreichend Blut durch die Herzkammern gepumpt wird. Bei österreichweit etwa 100.000 betroffenen Menschen geht diese mit reduzierter Leistungsfähigkeit, verminderter Lebenserwartung sowie hohen Kosten für das Gesundheitssystem einher. Durch die Stimulation beider Herzkammern kann eine deutliche Verbesserung der Herztätigkeit erzielt werden und damit die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessert werden.

Die Kombination dieser sogenannten kardialen Resynchronisationstherapie und einer speziellen vorbeugenden Stimulation im Herzvorhof zur Unterdrückung von Vorhofflimmern bietet Ärzten die Möglichkeit einer effektiveren Therapie, da sich Vorhofflimmern und Herzschwäche gegenseitig begünstigen und in diesen Kreislauf nun durch den neuen Herzschrittmacher beidseitig eingegriffen werden kann.

Vitatron B.V. mit Hauptsitz in Dieren, Niederlande, ist ein weltweiter Spezialist im Bereich der Herzstimulation. Im Internet unter: http://www.vitatron.com

Kontakt:
Vitatron GmbH
Dipl.-Ing. Hannes Premm
Prokurist & Verkaufsleiter
Vivenotgasse 53/Haus 2/1
1120 Wien
Tel.: 01/207 80 30
E-Mail: hannes.premm@vitatron.at

Hannes Premm | pts - Presseinformation (A)

Weitere Berichte zu: Herzkammer Herzschrittmacher Herzstimulator Vorhofflimmern

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Neuer Ansatz gegen Gastritis
10.08.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Wenn Schimmelpilze das Auge zerstören
10.08.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Kieler Wissenschaft entwickelt exzellentes Forschungsdatenmanagement

21.08.2017 | Informationstechnologie