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Der weibliche und der männliche Körper im Alter

20.09.2002


Erleben Frauen ihr körperliches Altern anders als Männer? Welche Rolle spielt die unterschiedliche Lebensgeschichte? Welche Auswirkungen haben beispielsweise Erziehung und Kriegserfahrungen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen rund um den körperlichen Alterungsprozess bei Männern und Frauen beschäftigt sich vom 27. bis 28. September 2002 eine Tagung der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Münster (UKM) in Kooperation mit der Akademie Franz Hitze Haus in Münster.

"Der weibliche und der männliche Körper im Alter" lautet das Thema dieser 9. Wissenschaftlichen Arbeitstagung Gerontopsychosomatik und Alterspsychotherapie, die am 27. September um 9 Uhr im Franz Hitze Haus in Münster durch Tagungsleiter Prof. Dr. Gereon Heuft, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie des UKM, und den Forschungsdekan der Medizinischen Fakultät der Universität Münster, Prof. Dr. Wilhelm Schmitz, eröffnet wird. Erwartet werden über 200 Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen, Heimleiter und Mitarbeiter sozialer Dienste, die mit alten Menschen arbeiten.

Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung stellt die Auseinandersetzung mit den spezifischen Problemen älterer Menschen zunehmend eine große Herausforderung dar. Schon heute ist ein Viertel (23 Prozent) der Bevölkerung in Deutschland 60 Jahre und älter, und nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes soll dieser Anteil im Jahr 2005 bereits bei gut einem Drittel (35,8 Prozent) liegen. Als Folge vor allem des medizinischen Fortschritts ist die Lebenserwartung kontinuierlich gestiegen und liegt heute bei Männern im Schnitt bei 74,4 und bei Frauen bei 80,6 Jahren.

Die Tagung in Münster soll dazu beitragen, die spezifischen Probleme des körperlichen Alterungsprozesses bei Männern und Frauen zu erkennen und zu erklären. In den Vorträgen wird auch auf die Ergebnisse neuerer empirischer Studien auf dem Gebiet der Altersforschung verwiesen, in denen unter anderem mögliche Zusammenhänge zwischen körperlichen Belastungen im Alter und seelischem Wohlbefinden untersucht worden sind. Zu den vielfältigen Themen, die im Verlauf der Veranstaltung erörtert werden, zählen im Einzelnen beispielsweise mögliche
Auswirkungen einer Kriegskindheit bei Männern jenseits des 60.Lebensjahres, Aspekte der sensomotorischen Leistungsfähigkeit im Alter, der kranke Körper als Kommunikationsmittel alternder und alter Paare, der therapeutische Umgang mit Verlusten oder auch weibliches Altern in der No-Name-Generation.

Jutta Reising | idw
Weitere Informationen:
http://medweb.uni-muenster.de/institute/psom/

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