Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KDA - Seit 40 Jahren Wegbereiter für eine moderne Altenhilfe und mehr Lebensqualität im Alter

11.09.2002


In diesem Jahr begeht das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) sein vierzigjähriges Bestehen. Es wurde im Dezember 1962 mit erheblicher Unterstützung des damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke und seiner Frau Wilhelmine Lübke ins Leben gerufen.

Anlass für die Gründung waren die damals in großen Teilen unbefriedigende Versorgung älterer Menschen und vor allem die zahlreichen Mängel in Heimen, die oft den Charakter von Verwahranstalten hatten.
Begonnen hatte alles mit einer groß angelegten Kampagne der "Aktion Gemeinsinn" . Unter dem Motto: "Das Alter darf nicht abseits stehen" wurde diese Kampagne Ende 1961 von Heinrich Lübke eröffnet. Als Ehrenpräsidentin dieser Aktion, die damals große Aufmerksamkeit erregte, förderte Wilhelmine Lübke zusammen mit ihrem Mann die Gründung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe. "Es sollen dabei", so schrieb der Bundespräsident in seinem Gründungsaufruf, "vor allem neue Ansätze der Altershilfe gefördert und weiterentwickelt werden."
Diesen Auftrag hat das KDA als unabhängige und gemeinnützige Einrichtung vier Jahrzehnte lang erfolgreich umgesetzt. So gehen zahlreiche der inzwischen etablierten und bekannten Maßnahmen der Altenhilfe auf Vorarbeiten des KDA zurück, denn sie wurden von ihm entweder ins Lebens gerufen oder "angestoßen". Beispiele dafür sind: Tages- und Kurzzeitpflege, Essen auf Rädern, bedarfsgerechte Altenwohnungen, Wohnungsanpassung, Ausbau der geriatrischen Rehabilitation, Qualitätsstandards für Heime, Qualitätssicherung in der Pflege sowie das Internet-Kompetenznetzwerk "SeniorenOnLine".
Auch die Pflegeversicherung ist durch das Kuratorium Deutsche Altershilfe "angestoßen" worden. In einem vielbeachteten Gutachten hatte das KDA bereits 1974 gefordert, Pflegebedürftige besser sozial abzusichern. Zur Etablierung der Alterswissenschaft (Gerontologie) in Deutschland hat das KDA ebenfalls entscheidend beigetragen, indem es den ersten Lehrstuhl für dieses Fach finanziell gefördert hat.
Auch heute gibt es für die circa 50 KDA-Mitarbeiter im Hauptsitz Köln sowie im Büro Berlin noch viel zu tun, denn das KDA versteht sich nach wie vor als "Motor" und Multiplikator für neue Ansätze und Wege in der Altenhilfe. Beispiele für die Arbeit aus der jüngsten Vergangenheit sind die Entwicklung von "Hausgemeinschaften", einem innovativen Betreuungskonzept - auch für die immer stärker wachsende Anzahl der Menschen mit Demenz -, die wissenschaftliche Begleitung von "PLAISIR", einem Verfahren zur besseren Pflege- und Personalplanung, sowie Veröffentlichungen zum Betreuten Wohnen.

An der Jubiläumsveranstaltung am 24. Oktober 2002 in Köln wird Bundespräsident Johannes Rau in seiner Eigenschaft als KDA-Schirmherr teilnehmen. Neben den Kuratoren werden ebenfalls zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Altenhilfe, Wohlfahrtspflege und Politik erwartet.

Am 25. Oktober um 11 Uhr lädt das Kuratorium Deutsche Altershilfe anlässlich seines
40-jährigen Bestehens zu einer Pressekonferenz nach Köln ein.
Einladungen dazu werden rechtzeitig verschickt. Sie können sich aber gerne unter der E-Mail-Adresse publicrelations@kda.de bereits vormerken lassen.

Für weitere Fragen steht Ihnen im Referat Öffentlichkeitsarbeit Ines Jonas unter der o.g.
E-Mail-Adresse bzw. unter der Telefonnummer 0221/93 18 47 19 zur Verfügung.

Klaus Großjohann | idw
Weitere Informationen:
http://www.kda.de/

Weitere Berichte zu: KDA

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Vitamin-Mangel, der Kampf gegen die Antriebslosigkeit und Nahrung für die Nerven
08.12.2016 | PhytoDoc Ltd.

nachricht Entschlüsselung von Kommunikationswegen zwischen Tumor- und Immunzellen beim Eierstockkrebs
06.12.2016 | Wilhelm Sander-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops