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Digitale Bilddetektoren nun auch für die Kardiologie

06.09.2002


Siemens stellt C-Bogen mit dynamischem Flachbilddetektor (FD) vor


Mit dem C-Bogen Axiom Artis dFC bietet der Siemens-Bereiches Medical Solutions für Anwendungen in der Kardiologie eine leistungsfähige Alternative zum hekömmlichen Bildverstärker.

Siemens Pressebild


Siemens stellt C-Bogen mit dynamischem Flachbilddetektor (FD) vor

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Nachdem sich die Technologie des digitalen Bilddetektors in der medizinischen Bildgebung inzwischen etabliert hat, ist es Siemens nun gelungen, die Detektortechnik auch für dynamische Untersuchungen verfügbar zu machen. Mit dem Axiom Artis dFC bietet der Siemens-Bereiches Medical Solutions (Med) nun für Anwendungen in der Kardiologie eine leistungsfähige Alternative zum herkömmlichen Bildverstärker. Exzellente Bildqualität und hohe Zuverlässigkeit zeichnen dieses neue Mitglied der Axiom-Artis-Familie aus. Verbunden mit den bekannten Leistungsmerkmalen dieser Produktfamilie - einfache Handhabung, hervorragende Bildqualität, niedrige Strahlendosis und optimale Vernetzung - trägt das neue Detektorsystem insbesondere auf Grund der hervorragenden Bildqualität zu einer weiteren Verbesserung des klinischen Workflows bei. Diese innovative FD-Technologie kann bei allen Kunden, die bereits über ein Axiom-Artis-System verfügen, nachgerüstet werden.

Die Pilotinstallation ist seit März 2002 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) erfolgreich im klinischen Einsatz. „Die Anlage liefert hervorragende Bildergebnisse“, beurteilte Prof. Dr. Werner G. Daniel, Direktor der Medizinischen Klinik II am Universitätsklinikum in Erlangen, die neue Technologie. “Wir haben noch nie so brillante Koronarogramme gesehen und erkennen nun Strukturen, die zuvor nicht sichtbar waren.“ Dank der hohen Auflösung von 2,7 Lp/mm bei184µm/Pixel sind auch feinste Gefäßstrukturen und Stents bei gleichzeitig reduzierter Kontrastmittelgabe genau sichtbar. Positiv äußerte sich Prof. Dr. Daniel auch über die einfache Handhabung des gesamten Bildsystems, das auch direkt vom Patiententisch aus gesteuert werden kann. Verbunden mit dem Einsatz der intuitiven Bediensoftware syngo und dem gut strukturierten und leicht zu bedienenden Arbeitsplatz lassen sich klinische Abläufe einfach und effizient durchführen. Der sehr bewegliche C-Bogen erlaubt dem Arzt einen ungehinderten Zugang zum Patienten.


Die Verbesserungen in der Funktionalität des neuen Systems liegen in der Bildverarbeitung und dem Primärdetektor. Der Detektor verwendet einen Cäsium-Jodid-Szintilator, der Röntgen-Photonen absorbiert und sie in Licht umwandelt. Amorphe Siliziumphotodioden absorbieren das Licht und wandeln es in elektrische Ladung um, die ausgelesen, in digitale Daten umgewandelt und dann an das Bildsystem gesendet wird. Dieses Funktionsprinzip macht den dynamischen FD-Detektor besonders für die Kardiologie interessant und ermöglicht neue Anwendungen, wie zum Beispiel magnetische Katheterführung.

Für einen sehr guten Strahlenschutz hat Siemens mit C.A.R.E. (Combined Application to Reduce Exposure) ein Paket entwickelt, das Patienten und Untersucher gleichermaßen einbezieht. Neben den für die Axiom-Artis-Produktfamilie gängigen technischen Einrichtungen zur Strahlenreduzierung wie der Kupfervorfilterung zur Anpassung der Filterstärke an die Dichte der jeweiligen Körperregion des Patienten oder dem Einsatz gepulster Durchleuchtung führt die neue Detektortechnologie zu weiterer Dosisreduzierung.

Zur Gewährleistung des Datenaustausches mit der IT-Landschaft der Klinik sind die Systeme der „Axiom-Artis“-Familie für alle Dicom-Services vorbereitet und sorgen mit integrierten Schnittstellen für eine reibungslose Kommunikation.

Ein Upgrade auf die dynamische FD-Technologie ist für jeden Kunden, der ein Axiom- Artis-System hat, jederzeit möglich.

Bianca Braun | Für die Fachpresse
Weitere Informationen:
http://www.siemensmedical.com/

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