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3D-Skelett zur Behandlung von Sportverletzungen

28.08.2002


Gerät unterstützt Physiotherapeuten bei Behandlung

Forscher der University of Worcester und die britische Firma Marlbrook Motion Analysis haben ein Gerät zur dreidimensionalen Skelettdarstellung entwickelt. Das Gerät soll vor allem Physiotherapeuten bei der Behandlung und Prävention von Sportverletzungen unterstützen. Mit der Technologie können "Schnappschüsse" angefertigt werden, die zeigen, wie sich das Skelett während der Bewegung bewegt. Zudem zeigt es mögliche Problemzonen an, auf die Physiotherapeuten durch spezifische Behandlungen reagieren können. Das Gerät kostet rund 375.560 Euro.

"Herkömmliche klinische Untersuchungen betrachten Probleme von der Körperoberfläche aus. Durch das Gerät lässt sich die Biomechanik, also die Funktionsweise des Körpers, darstellen", erklärte Barney Griffiths vom britischen South Bank Hospital gegenüber der BBC. Durch die moderne Software kann die Skelett-Aufnahme mit der von den sieben Infrarotkameras angefertigten Aufnahme überlagert werden. Daraus entsteht eine 3D-Bewegungsanalyse.

"Das Gerät kann auch verwendet werden, um Versicherungsansprüche zu prüfen", ergänzte Griffith. Liegt tatsächliche eine Verletzung vor, bewegt sich das Skelett während der Tätigkeit zu jedem Zeitpunkt gleich. Treten in der Bewegung Unterschiede auf, könnte dies bedeuten, dass ein Patient nur simuliert und ein Versicherungsanspurch daher unbegründet ist.

Sandra Standhartinger | pte.online
Weitere Informationen:
http://www.marlbrook.com

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