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Kann man einen Herzinfarkt voraussagen - Verbundforschungsprojekt , EFFRE

14.04.2008
Lassen sich Herzinfarkte vorhersagen?

Verbundforschung mit hoch innovativer Medizintechnik des DHZB klärt die Frage.

Herzinfarkt und Schlaganfall sind Volkskrankheiten in einer ständig älter werdenden Bevölkerung. Das Erkrankungsrisiko des Menschen ist abhängig vom Zustand seiner Gefäße. Mit zunehmendem Alter bilden sich in den Blutgefäßen Ablagerungen (Plaques) an den Gefäßwänden, von denen einige eine potentielle Herzinfarkt-Gefahr darstellen, da sie aufreißen können und dann zum Gefäßverschluss führen.

Bisher sind Plaques, die zum Abriss (Ruptur) neigen, nicht von ungefährlichen, dauerhaft der Wand anhaftenden abzugrenzen. Studien zeigen, dass es Vorstadien gibt, ehe es zur Ruptur kommt. Hier besteht hoher Forschungs- und Entwicklungsbedarf insbesondere im Bereich spezifischer hochauflösender Bildgebungsverfahren.

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Das DHZB als "Leuchtturm" der Berliner Gesundheitsversorgung, Gesundheitswirtschaft und Gesundheitswissenschaft hat in den letzten Jahren durch innovative Medizintechnik in der kardialen Magnetresonanztomographie und durch Einweihung eines elektro-physiologischen Spezialkatheterlabors mit Cockpit und Navigation exzellente Möglichkeiten zur Patientenversorgung, aber auch internationalen Forschung geschaffen.

Finanzielle Förderung über das Land Berlin mit seinem Zukunftsfonds und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Kommission halfen und helfen im Rahmen eines Verbundprojektes mit Technischer Universität, DHZB, Charité und Bayer Schering Pharma die Basis zu umfangreichen Studien wie etwa der nicht-invasiven Differenzierung von gefährlichen und ungefährlichen Plaques an Gefäßwänden zu schaffen.

Im Rahmen der Vorstellung des Operationellen Programms des Landes Berlin für den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 2007 bis 2013 laden wir Sie ein zu einer

Pressekonferenz und Fototermin
Präsentation des Verbundprojekts und der DHZB-Großgeräte
Mittwoch, 16. April 2008, 14.30 Uhr
Deutsches Herzzentrum Berlin, Weißer Saal, 2. Stock
Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
Referenten sind: Staatssekr. Dr. Jens-Peter Heuer, Senatsverw. für Wirtsch., Technologie und Frauen
Prof. Dr. Dr. h. c. Roland Hetzer, Ärztlicher Direktor DHZB
Prof. Dr. Eckart Fleck, Direktor der Klinik für Innere Medizin-Kardiologie/DHZB
Prof. Dr. Kristof Graf, OA der Klinik für Innere Medizin-Kardiologie/DHZB
Über Ihre Teilnahme an der Pressekonferenz würden wir uns freuen.
Dr. Barbara Nickolaus
Pressesprecherin
Infos: Tel: 030/832 41 37; Handy: 0172-390 83 34; E-Mail: nickolaus@dhzb.de

Dr. Barbara Nickolaus | idw
Weitere Informationen:
http://www.dhzb.de

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