Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobiles Intensivbett für die Erstversorgung von Risikoneugeborenen im Perinatalzentrum

10.03.2008
Kinderhilfestiftung e.V. übergibt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Intensivbett.

In Deutschland sind jährlich ungefähr acht Prozent der geborenen Kinder Frühgeborene. Allein am Frankfurter Universitätsklinikum kommen im Jahr durchschnittlich 140 Kinder zu früh zur Welt. Abhängig davon, in welcher Schwangerschaftswoche sie geboren werden, sind diese Kinder besonderen Gesundheitsrisiken ausgesetzt.

Das Perinatalzentrum des Klinikums der J.W. Goethe-Universität Frankfurt als Zentrum mit der höchsten Versorgungsstufe (Level I) für Frühgeburten ist das größte im Rhein-Main-Gebiet. "Hessen braucht circa drei bis fünf derartige hochausgestattete Zentren zur Versorgung von Risikoneugeborenen", so Prof. Dr. Dr. Manfred Kaufmann, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Frankfurter Universitätsklinikums.

Frühgeburten, Kinder mit Fehlbildungen oder Kinder mit schweren Erkrankungen der Mutter benötigen wegen der begleitenden Risiken eine besondere Betreuung. "Damit die medizinische Hilfe von der ersten Lebensminute an optimal angeboten werden kann, stellt das mobile Intensivbett eine wertvolle technische Ergänzung zum Know-How von Frauen- und Kinderärzten dar", sind sich Prof. Dr. Frank Louwen, Leiter des Schwerpunktes Geburtshilfe und Pränatalmedizin der Frauenklinik, und Privatdozent Dr. Rolf Schlößer, Leiter des Schwerpunktes Neonatologie der Kinderklinik des Frankfurter Universitätsklinikums, einig. "Dieses Bett verfügt über optimale technische Voraussetzung zur Betreuung sehr früh geborener Kinder.

So können auch besonders schwierige Fälle intensiv betreut werden", freut sich Prof. Dr. Kaufmann. Das Bett ist mit einem Monitor zur Überwachung lebenswichtiger Funktionen des Neugeborenen, sowie einem Beatmungsgerät und einer Wärmetherapielampe ausgestattet und kann sowohl im Kreißsaal, als auch im Operationssaal oder auf der neonatologischen Intensivstation eingesetzt werden.

Übergeben wurde das Intensivbett am Mittwoch, den 5. März vom Vorsitzenden der Kinderhilfestiftung e.V., Dr. Dieter W. F. Hofmann. Die Kinderhilfestiftung e.V. ist eine Initiative engagierter Bürger und Unternehmer des Rhein-Main-Gebietes und wurde bereits vor 26 Jahren gegründet. Durch die Initiierung und Förderung von bislang über 300 Projekten hilft sie chronisch kranken, geistig und körperlich behinderten sowie misshandelten Kindern.

Für weitere Informationen:

Prof. Dr. Manfred Kaufmann
Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/ Main
Fon (0 69) 63 01 - 51 15
Fax (0 69) 63 01 - 47 17
E-Mail M.Kaufmann@em.uni-frankfurt.de
Internet www.kgu.de/zfg
Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/ Main
Fon (0 69) 63 01 - 77 64
Fax (0 69) 63 01 - 8 32 22
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de

Ricarda Wessinghage | idw
Weitere Informationen:
http://www.kgu.de

Weitere Berichte zu: Geburtshilfe Gynäkologie Perinatalzentrum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Entschlüsselung von Kommunikationswegen zwischen Tumor- und Immunzellen beim Eierstockkrebs
06.12.2016 | Wilhelm Sander-Stiftung

nachricht Tempo-Daten für das „Navi“ im Kopf
06.12.2016 | Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Event News

ICTM Conference 2017: Production technology for turbomachine manufacturing of the future

16.11.2016 | Event News

Innovation Day Laser Technology – Laser Additive Manufacturing

01.11.2016 | Event News

#IC2S2: When Social Science meets Computer Science - GESIS will host the IC2S2 conference 2017

14.10.2016 | Event News

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie