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Probleme beim Wasserlassen? Ein neuer "Greenlight-Laser" hilft schonend und effektiv

03.03.2008
Gut- und bösartige Veränderungen der Vorsteherdrüse (Prostata) sind sehr häufige Leiden von älteren Männern. Zur Untersuchung und Behandlung gibt es im HELIOS Klinikum Berlin-Buch seit sieben Jahren ein spezialisiertes Prostatazentrum. Jetzt verfügt Privatdozent Dr. med. Gralf Popken, Chefarzt der Klinik für Urologie und Leiter des Prostatazentrums, über einen "Greenlight-Laser" der neuesten Generation.

In Deutschland leiden zehn Millionen Männer unter einer gutartigen Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie oder Adenom) und haben Probleme beim Wasserlassen. Das HELIOS Klinikum Berlin-Buch hat vor knapp vier Jahren als erste Klinik in Berlin und in den neuen Bundesländern die Lasertherapie mit dem "Greenlight-Laser" eingeführt.

Eine Operation ist nicht erforderlich, der Laser wird über die Harnleiter eingeführt und verdampft störendes Gewebe ohne Rückstände. Die Patienten können nach kurzer Zeit wieder normal Wasser lassen und die Klinik nach drei bis vier Tagen verlassen.

Das neue und fast unblutige Verfahren hat sich bewährt. "Wir haben bisher rund 500 Laserbehandlungen durchgeführt, gehören in Deutschland zu den Prostatazentren mit den größten Erfahrungen", zieht Dr. Popken eine Zwischenbilanz und berichtet: "Wir haben vor vier Jahren mit einem 80 Watt-Laser begonnen, heute setzen wir als einzige Klinik in Berlin und Brandenburg einen 120 Watt Greenlight-Laser ein." Das sei Medizintechnik der neuesten Generation. Der Laser ist noch wirksamer, damit können die Bucher Ärzte auch ausgeprägte gutartige Prostatavergrößerungen schnell und sicher behandeln.

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Bei Prostatakrebs kooperieren die Urologen eng mit den Strahlentherapeuten. So kann der bösartige Prostatakrebs im Anfangsstadium durch eine vollständige Entfernung oder eine Bestrahlung geheilt werden. Chirurgisch setzten die Bucher Chirurgen auf eine spezielles minimalinvasives Verfahren, das die Nervenstränge schont. Neben der herkömmlichen Strahlentherapie, der Bestrahlung von außen und innen (Afterloading, Seeds), kommt die hochwirksame und schonende Tomotherapie zum Einsatz, die operative Eingriffe teilweise ersetzen kann. Dr. Popken: "Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit können wir ein optimales Behandlungsergebnis mit einer Heilung des Patienten erreichen, in vielen Fällen die Potenz erhalten und eine Harninkontinenz vermeiden."

Kontakt: HELIOS Klinikum Berlin-Buch, Urologische Klinik und Prostatazentrum
Schwanebecker Chaussee 50 in 13125 Berlin, Tel. (030) 9401-52500, E-Mail: gralf.popken@helios-kliniken.de, Internet: www.helios-kliniken.de/berlin

Pressekontakt:

HELIOS Klinikum Berlin-Buch
Hermann Müller
PR-Marketing/Pressesprecher
Schwanebecker Chaussee 50
13125 Berlin
Telefon: 030/9401-20 84 und 0175/4000850
Telefax: 030/9401- 32 08
E-Mail: hermann.mueller@helios-kliniken.de

Hermann Müller | idw
Weitere Informationen:
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