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Kostenlose Software zur Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz

25.02.2008
Wie man richtig mit Stress im Beruf umgeht oder schwere Lasten rückenschonend hebt, können Interessierte ab sofort mit einer kostenlosen interaktiven Software (www.vbf.arbeitswissenschaft.de) am eigenen PC trainieren. Die Software-Werkzeuge greifen typische Gesundheitsprobleme von MitarbeiterInnen in klein- und mittelständischen Unternehmen auf.

Entwickelt wurde das Konzept im Rahmen eines Forschungsprojekts des Instituts für Ergonomie und Designforschung der Universität Duisburg-Essen zusammen mit dem Institut für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt. Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESG und des Landes NRW.

Die Software hilft auf unterhaltsame, lehrreiche und spannende Art, persönliche Defizite bei der Stressbewältigung und beim Lastentrageverhalten selbstständig zu erkennen, abzubauen und eigene Stärken gewinnbringend einzusetzen. Fallbeispiele, Animationen, Interaktionen, Bilder oder auch Videos zeigen, wie sich arbeitsbedingte Gesundheitsgefährdungen auf den Menschen auswirken, wie sie sich vermeiden lassen und welche Maßnahmen der Betroffene selbst in die Wege leiten kann.

Die Software stellt Situationen aus dem realen Arbeitsalltag in Form von Fallbeispielen dar - und zwar anhand von Originalszenen aus den Betrieben und nachgestellten Szenen in Form von Videos zu den beiden Themenschwerpunkten. Projektmitarbeiterin Nadine Seumenicht: "Die ausgewählten Pilotbetriebe haben sehr unterschiedliche Arbeitsbedingungen, deshalb ist auch das Spektrum der Fallbeispiele sehr groß." Darüber hinaus gibt es Fragebögen zur Selbsteinschätzung, Animationen und Simulationen sowie Verbesserungsvorschläge in Form von Videos, Animationen und Text neben Graphiken und Fotos, Erklärungen und weiterführende Informationen.

... mehr zu:
»Gesundheitsvorsorge
Redaktion: Beate H. Kostka, Tel 0203/379-2430
Weitere Infos: Nadine Seumenicht, Tel. 0201/183-4127, Nadine.Seumenicht@uni-duisburg-essen.de, www.uni-duisburg-essen.de/ied

Beate Kostka | idw
Weitere Informationen:
http://www.vbf.arbeitswissenschaft.de

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