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Potenzmittel ist noch 36 Stunden nach der Einnahme wirksam

28.05.2002


Neuen klinischen Daten zufolge erhält Pfizers´Viagra ein wirksames Konkurrenzprodukt.

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»Dysfunktion »Viagra

Cialis wurde von Eli Lilly and Company und ICOS Corporation entwickelt. Laut Unternehmens-Angaben wirkt das Potenzmittel länger als Viagra. Im klinischen Test kam es zu keiner Beeinträchtigung des kardiovaskulären Systems. Die Ergebnisse werden auf dem 97. Jahrestreffen der amerikanischen urologischen Vereinigung in Orlando, Florida, präsentiert. Cialis könnte bereits nächstes Jahr in den USA auf den Markt kommen.

Den Ergebnissen der klinischen Phase-III-Studie zu Folge, berichteten Männer mit einer erektilen Dysfunktion über eine signifikante Verbesserung beim Geschlechtsverkehr. So war noch 36 Stunden nach der Einnahme einer 20 Gramm Cialis-Pille eine Erektion möglich. "Es gibt eine Reihe von Studien, die die Wirkungsdauer von Viagra untersuchten. Gewöhnlich liegt diese zwischen acht und maximal zwölf Stunden", so Studienleiter Raymond Rosen von der University of Medicine and Dentistry of New Jersey. Weiter hieß es, dass in der aktuellen Studie die Wirkung von Cialis nicht direkt mit jener von Viagra verglichen wurden. Rosen ergänzte, dass Dauer und Wirkung keine nennenswerten Nebenwirkungen zur Konsequenz hatten. Am häufigsten berichteten die Probanden, bei denen es sich vorwiegend um Patienten mit einer leichten bis schweren Form der erektilen Dysfunktion handelte, über Kopfschmerzen und Magenverstimmung. Weniger als zwei Prozent der Versuchspersonen brachen aufgrund der Nebenwirkungen aber dennoch die Studie ab. Weiter zeigten die Ergebnisse, dass die Einnahme von 20 mg Cialis im Vergleich zu einem Placebo Blutdruck und Herzfrequenz nicht signifikant beeinträchtigten.


Eine erektile Dysfunktion ist per Definition das konsistente Unvermögen, eine Erektion zu erreichen bzw. diese zu halten. Weltweit sind rund 152 Mio. Männer davon betroffen. Die Gründe einer erektilen Dysfunktion sind vielschichtig. Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen sind eine mögliche Ursache.

Sandra Standhartinger | pte.online
Weitere Informationen:
http://www.lilly.com/
http://www.icos.com/
http://www.auanet.org/

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