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Allergieforschung bündeln - gesundheitlichen Folgen des Klimawandels begegnen

12.12.2008
Helmholtz Zentrum München und Technische Universität unterzeichnen Gründungsvereinbarung für gemeinsames Allergie-Forschungszentrum in München

Unter den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels werden die Allergiker in Deutschland besonders leiden: Bereits heute beginnen neue Pflanzenarten mit hohem Allergiepotenzial, sich in Deutschland zu verbreiten.

Diese Entwicklung stellt die klinische Versorgung wie auch die Gesundheitsforschung vor große Herausforderungen. Neue Wege für Prävention und Therapie von Allergien mit Umweltbezug müssen beschritten werden. Die Technische Universität München (TUM) und das Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt werden ihre wissenschaftlichen und klinischen Kompetenzen bündeln und in München ein gemeinsames Allergie-Forschungszentrum mit starkem Bezug zu Umweltfaktoren gründen. Wichtiger Bestandteil des Zentrums wird ein neuer, in Deutschland einzigartiger Lehrstuhl für Molekulare Allergologie und Umweltforschung an der TUM sein.

TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann und Prof. Günther Wess, Wissenschaftlich-Technischer Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München, werden am Mittwoch, den 17. Dezember, die Gründungsvereinbarung für das neue Zentrum unterzeichnen und laden anschließend ein zum

Pressegespräch
am Mittwoch, den 17. Dezember 2008,
um 10:00 - 11:00 Uhr,
im großen Senatssaal der Technischen Universität München
Arcisstraße 19, 80333 München.
Wir würden uns freuen, Sie zum Pressegespräch begrüßen zu dürfen. Bitte melden Sie sich an bis Dienstag, den 16. Dezember, über:

E-Mail: presse@tum.de oder Tel. (089) 289-22562

Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 420 Professorinnen und Professoren, 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich Klinikum rechts der Isar) und 22.000 Studierenden eine der führenden Universitäten Europas. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. Das weltweite Netzwerk der TUM umfasst auch eine Dependance in Singapur. Die TUM ist dem Leitbild einer unternehmerischen Universität verpflichtet.

Das Helmholtz Zentrum München ist das Deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Als führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health erforscht es chronische und komplexe Krankheiten, die aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition entstehen. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschafts-organisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 15 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 26.500 Beschäftigten zusammengeschlossen haben.

Michael van den Heuvel | idw
Weitere Informationen:
http://www.helmholtz-muenchen.de

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