Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Transparenter und biegsamer Schutz für empfindliche Elektronik

01.03.2013
3M bietet neue Hochleistungsbarrierefolie 3M FTB3

Das Multi-Technologieunternehmen 3M präsentiert als Spezialist für optische Folien rund um elektronische Displays die neuen Hochleistungsbarrierefolien 3M FTB3-50 und FTB3-125. Diese Folien sind flexibel, transparent und schützen empfindliche Elektronik in verschiedenen Einsatzbereichen vor Sauerstoff und Wasserdampf.

Die neuen Spezialfolien des 3M Geschäftsbereiches Optical Systems kommen in einer Reihe von innovativen Display-Technologien zur Anwendung, die vor Sauerstoff und Wasserdampf geschützt werden müssen. So können die FTB3 Folien (FTB steht für die englischen Begriffe flexible, transparent barrier) besonders effektiv bei empfindlichen organischen Leuchtdioden (OLED) eingesetzt werden. Die OLED-Technologie spart Strom, reduziert die Hitzeentwicklung und gilt als wegweisend bei der Entwicklung von Bildschirmen und Displays mit biegsamen Eigenschaften. Hier sind die Eigenschaften der neuen Folien besonders gefragt.

Hohe Stoßsicherheit und stark gegen Wasserdampf

Der Vorteil der FTB3 Folien liegt in ihrem Aufbau, denn sie sind dünner, leichter und flexibler als bisherige Materialien. Die Produkte bestehen aus einer Polyester-Basisschicht in den Dicken 50 µm und 125 µm sowie einer Sperrschicht von nur 2 µm, die sich aus Polymer- und Oxidlagen zusammensetzt. „FTB3 überzeugt mit seiner Kombination aus Haltbarkeit, Flexibilität, Transparenz und Leichtgewichtigkeit. Die Folie hat eine höhere Stoßsicherheit als Glas und ermöglicht neue Formfaktoren für elektronische Bauelemente“, erläutert Verena Birkenbach, Produktmanagerin 3M Optical Systems. „Darüber hinaus bietet das Material einen bis zu dreimal höheren Schutz vor Wasserdampf als herkömmliche Barrierefolien, da die Wasserdampf-Übertragungsrate bei einer Temperatur von 20 °C unter 1x10-3 g/m² pro Tag liegt.“

Flexibel und effizient einsetzbar

Nicht nur die hervorragenden Isoliereigenschaften machen die innovativen FTB3 Folien für verschiedene Produktentwicklung attraktiv. Im Gegensatz zu einer Metallfolie ist die Sperrschicht der neuen Produkte elektrisch nicht leitfähig. Zudem sind sie mit einer Rauigkeit von ca. 1 Nanometer bemerkenswert glatt. Auch wirtschaftlich betrachtet ergeben sich Vorteile. Durch ihre starke Flexibilität lassen sich die Folien leicht im Roll-to-Roll-Verfahren verarbeiten und tragen durch die effiziente Fertigung zu einer deutlichen Kostensenkung bei. Die Produkte 3M FTB3-50 und 3M FTB3-125 können im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in einer Rollennutzbreite von 300 mm direkt über 3M bezogen werden.

Über 3M
3M beherrscht die Kunst, zündende Ideen in Tausende von einfallsreichen Produkten umzusetzen – kurz: ein Innovationsunternehmen, welches ständig Neues erfindet. Die einzigartige Kultur der kreativen Zusammenarbeit stellt eine unerschöpfliche Quelle für leistungsstarke Technologien dar, die das Leben besser machen. Bei einem Umsatz von fast 30 Mrd. US-Dollar beschäftigt 3M weltweit etwa 88.000 Menschen und hat Niederlassungen in mehr als 70 Ländern.

Weitere Informationen: www.3M.de oder auf Twitter@3M_Die_Erfinder

3M ist eine Marke der 3M Company.

Kundenkontakt:
Verena Birkenbach
Tel.: 02131/14-2855
Fax: 02131/14-122855
E-Mail: pressnet.de@mmm.com

Verena Birkenbach | 3M Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.3M.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Neue Beschichtung bei Industrieanlagen soll Emissionen senken
12.12.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten
07.12.2017 | Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mit Quantenmechanik zu neuen Solarzellen: Forschungspreis für Bayreuther Physikerin

12.12.2017 | Förderungen Preise

Stottern: Stoppsignale im Gehirn verhindern flüssiges Sprechen

12.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen

12.12.2017 | Energie und Elektrotechnik