Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Starker Halt bei extremer Hitze: DELO entwickelt Klebstoffe für Hochtemperatur-Anwendungen

12.08.2014

Der Industrieklebstoffhersteller DELO hat neue Konstruktionsklebstoffe im Produktportfolio, die vor allem in Bereichen zum Einsatz kommen, bei denen Temperaturen von bis zu 220°C herrschen.

Hochtemperaturbeständige Klebstoffe sind besonders im Maschinenbau und im Automobilbereich, z.B. für Elektromotoren, gefragt. Dort müssen sie dauerhafte Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen wie Getriebeöl und hohe Festigkeit unter Beweis stellen.


Gehäuse-Stator eines Elektromotors

(Bild: EBM-Papst)

Dabei ist die Festigkeit von Klebstoffen stark von der Temperatur anhängig. So kommt es häufig vor, dass viele Klebstoffe einen sehr hohen Leistungsabfall bei Temperaturen über 150°C zeigen.

Die neuen Hochtemperatur-Klebstoffe von DELO überzeugen dagegen bei diesen Temperaturen mit einer erhöhten Scher-Festigkeit von 12 MPa. Das entspricht in etwa einem Gewinn von 50 Prozent im Vergleich zu etablierten Produkten.

Durch eine erhöhte Glasübergangstemperatur und eine verbesserte thermische Langzeitstabilität sind selbst bei 220°C Belastungen der Klebverbindung von bis zu 3N/mm² möglich. So beträgt die Zugfestigkeit nach intensiven Tests, bei denen der Klebstoff 1000 Stunden lang einer Temperatur von 220°C ausgesetzt wird, am Ende noch über 80 Prozent des Initialwerts. Mit dieser Weiterentwicklung der einkomponentigen Epoxidharze konnte der Temperatureinsatzbereich also deutlich erweitert werden.

Stark im Maschinenbau

Die mechanischen Eigenschaften der Klebstoffe eröffnen vielseitige Einsatzmöglichkeiten für Anwendungen im Maschinenbau. So kommt der DELOMONOPOX HT 282 mit Aluminium-Füllstoff unter anderem bei Magnetverklebungen in Elektromotoren zum Einsatz, da er durch seine Schlagzähigkeit besonders dynamischen Belastungen standhält.

DELOMONOPOX HT 281 mit mineralischem Füllstoff ist dagegen elektrisch hoch isolierend. Neben dem Verkleben und Vergießen von Bauteilen in Elektromotoren kommt dieses Produkt auch in Anwendungen zum Einsatz, bei denen es auf sehr gute chemische Beständigkeit ankommt:

Ein Beispiel dafür sind Gleitringdichtungen. Hinzu kommen die bewährten Verarbeitungseigenschaften, die einfaches und schnelles Dosieren möglich machen. Bei Raumtemperatur können die Klebstoffe bis zu vier Wochen lang verarbeitet werden. Zudem sind die neuen Produkte in allen gängigen Gebinde-Größen erhältlich.

Über DELO:

DELO ist ein führender Hersteller von Industrieklebstoffen mit Sitz in Windach bei München und Tochterunternehmen in den USA, China und Singapur. Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschafteten 400 Mitarbeiter einen Umsatz von knapp 60 Mio. Euro. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Spezialklebstoffe und Gerätesysteme für High-Tech-Branchen – vom Automobilsektor und der Luftfahrt über die Optoelektronik bis hin zur Elektronikindustrie. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Bosch, Daimler, Festo, Infineon, Knowles und Siemens. DELO ist Gewinner des Innovationspreises der Deutschen Wirtschaft 2014.

Pressekontakt:

Matthias Stollberg / Katrin Kirchgässner

DELO Industrie Klebstoffe

DELO-Allee 1, D-86949 Windach

Telefon +49 8193 9900-212 / -391

E-Mail matthias.stollberg@delo.de / katrin.kirchgaessner@delo.de

www.DELO.de

Matthias Stollberg / Katrin Kirchgässner | DELO Industrie Klebstoffe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon
21.02.2018 | Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V.

nachricht Wie verbessert man die Nahtqualität lasergeschweißter Textilien?
20.02.2018 | Hohenstein Institute

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics