Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Revolution im Korrosionsschutz: TITANID-Zinklack mit Nanoeffekt

31.03.2010
Der TITANID-Zinklack eignet sich für die Ausbesserung an galvanischen und feuerverzinkten Oberflächen

Stahl ist nicht vor Eisenkorrosion geschützt; vor allem dann nicht, wenn er mechanisch bearbeitet wurde. Schnittkanten, Bohrlöcher oder Schweißnähte bieten immer wieder Angriffsflächen für Rost. Zinklacke – auch wenn sie in sehr dicken Schichten aufgetragen werden – konnten bisher Eisenkorrosion nur unzulänglich verhindern, was langfristig zu Schäden an Bauteilen und Blechen führt.

Die Forscher des saarländischen Unternehmens NANO-X haben jetzt gemeinsam mit den Entwicklern der KERONA GmbH einen neuartigen Zinklack mit einzigartigen Eigenschaften entwickelt. Das Auftragen einer Schichtdicke von nur 15 bis 20 Mikrometer reicht bereits aus, um einen hochwertigen Korrosionsschutz zu gewährleisten – anstatt der bisher üblichen Schicht von 50 bis 60 Mikrometer.

Der multifunktionelle Lack übertrifft nicht nur im Hinblick auf Korrosionsschutz herkömmliche Produkte: Auch die Materialeffizienz und Schweißbarkeit sind deutlich verbessert. Ein weiterer Vorteil ist die Trocknung bei Raumtemperatur, so dass auch ungeschützte Bauteile im Freien nachträglich beschichtet werden können. Selbst auf heißen Oberflächen – bei Temperaturen bis 300 Grad Celsius – bleibt die Korrosionsschutzwirkung erhalten.

Auf ungeschützten Stellen aufgetragen, bildet sich eine ultradünne Titandioxid-Schicht mit einer kathodischen Schutzwirkung. Ähnlich wie eine Sonnencreme die Haut vor der Sonne bewahrt, schützt diese Titandioxid-Nanoschicht die Zinkpigmente vor dem Korrodieren – obwohl wesentlich weniger Material eingesetzt werden muss. Mehrmalige Applikationen werden unnötig. Arbeitsaufwand

und Kosten werden reduziert und Ressourcen und Umwelt geschont.
Die multifunktionelle Beschichtung kann noch mehr. Sie verfügt über einen einzigartigen „Selbstheilungseffekt“ – das bedeutet, dass sie auch an bereits beschädigten Stellen wirkt. Auf diese Weise werden Stahlbauteile langfristig geschützt.
Kontakt:
Dr. Stefan Sepeur
Nano-X GmbH
Theodor-Heuss-Straße 11a 66130 Saarbrücken-Güdingen
Telefon: 06 81/9 59 40-0
E-Mail: info@nano-x.de

Helga Hansen | Innovationseinblicke Saarland
Weitere Informationen:
http://www.nano-x.de
http://www.geniales-saarland.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Europäisches Exzellenzzentrum für Glasforschung
17.03.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Vollautomatisierte Herstellung von CAD/CAM-Blöcken für kostengünstigen, hochwertigen Zahnersatz
16.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise