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Neues Instrument für die Materialforschung

23.12.2013
Nach einer Testphase geht am Jülicher Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA) im Januar ein neues Instrument offiziell in Betrieb:

Die Atomsonde „3D-Atomprobe“ wird in der Erforschung von Materialien eingesetzt und ergänzt dort die Elektronenmikroskopie. Mit dem zwei Millionen Euro teuren Gerät lässt sich die atomare Zusammensetzung einer Probe ebenso wie die räumliche Verteilung der Elemente analysieren und dreidimensional abbilden.

Ihren Einsatz findet die „3D-Atomprobe“ zum Beispiel bei der Erforschung von Metallen und Legierungen, die in Batterien, Hochtemperaturwerkstoffen oder Brennstoffzellen zum Einsatz kommen sollen.

So lassen sich mit ihrer Hilfe Alterungsprozesse in Solarzellen untersuchen. Bisher sind in Deutschland nur wenige „3D-Atomproben“ im Einsatz. In NRW betreibt das Max Planck-Institut in Düsseldorf ein Gerät.

Das ZEA ist in die Institutsbereiche Engineering und Technologie (ZEA-1), Systeme der Elektronik (ZEA-2) sowie Analytik (ZEA-3) aufgeteilt und unterstützt andere Jülicher Institute mit Geräten, Werkzeugen und bildgebenden Verfahren. Die Jülicher Atomsonde wird von Dr. Uwe Breuer und Dr. Aleksei Savenko im Bereich Analytik betreut.

Informationen zum Zentralinstitut für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA):
http://www.fz-juelich.de/portal/DE/UeberUns/Organisation/Institute/
ZentralinstitutEngineering/_node.html

Erhard Zeiss | Forschungszentrum Jülich GmbH
Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de

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