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Neuartige Synthese ultrafeiner Nanodiamanten durch nanostrukturierte Explosivstoffe

18.07.2013
Mit einer neu entwickelten Technik zur Synthese von Nanodiamanten durch die Detonation von nanostrukturierten Sprengladungen.

Hierdurch können Nanodiamanten mit einer Partikelgröße von 1 bis 3 nm synthetisiert werden. Bisher konnte keine nanostrukturierte Ladung zur Herstellung von Nanodiamanten zur Detonation gebracht werden.


1:Explosivstoff in Nanostrukur
2:Sprengladung mit Detonation
3:Nanodiamanten
copyright NS3E CNRS/ISL/UdS

Ein im ISL gemeinsam mit den CNRS und der Universität Straßburg entwickeltes Kristallisationsverfahren ermöglicht dies. Nanodiamanten können in sehr unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, sowohl zu medizinischen Zwecken (als Tracer) als auch für Kryptographie und optische Schutzbeschichtungen bis hin zur Härtung neuer Materialien.

Ein Forscherteam von NS3E (gemeinsames Labor von ISL- dem französischen nationalen Forschungszentrum CNRS und der Universität Straßburg) hat erfolgreich einen Artikel in „Nature – Scientific Reports“ veröffentlicht. Der Artikel trägt den Titel « Understanding ultrafine nanodiamond formation using nanostructured explosives » und beschreibt eine neu entwickelte Technik zur Synthese von Nanodiamanten durch die Detonation von nanostrukturierten Sprengladungen. Hierdurch können Nanodiamanten mit einer Partikelgröße von 1 bis 3 nm synthetisiert werden.

Dies ist eine Weltpremiere, da dieses Experiment ein völlig neuartiges Verfahren verwendet und bisher keine nanostrukturierte Ladung zur Herstellung von Nanodiamanten zur Detonation gebracht wurde. Diese Forschungsarbeiten werden unter anderem auch zu einem besseren Verständnis der Detonationsmechanismen auf lokaler Ebene beitragen.

Nanodiamanten können in sehr unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, sowohl zu medizinischen Zwecken (als Tracer) also auch für Kryptographie und optische Schutzbeschichtungen bis hin zur Härtung neuer Materialien.

Bisher wurde die Synthese durch die Detonation von mikrostrukturierten Sprengstoffen erzeugt, hierdurch konnten jedoch nur äußerst geringe Mengen von Nanopartikeln zwischen 1 und 3 nm erzeugt werden. Der Übergang von einer mikrostrukturierten zu einer nanostrukturierten Ladung - dank eines ebenfalls im ISL entwickelten Nanokristallisationsverfahren - ermöglicht nun die Synthese feinerer Nanodiamanten in deutlich größerer Menge.

Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel von Nature Scientific Reports oder im Pressekommuniqué des CNRS: lire le communiqué de presse du CNRS den Artikel unter der Webseite von Nature Scientific Reports.

Quelle:
Vincent Pichot, Benedikt Risse, Fabien Schnell, Julien Mory & Denis Spitzer: "Understanding ultrafine nanodiamond formation using nanostructured explosives"

Scientific Reports 3, 8 July 2013, doi : 10.1038/srep02159

Weitere Informationen:
http://www.nature.com/srep/2013/130708/srep02159/full/srep02159.html
http://www.cnrs.fr/inc/communication/direct_labos/spitzer.htm

Magdalena Kaufmann-Spachtholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.isl.eu

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