Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mittelständler aus Niedersachsen entwickeln innovatives Material durch Zugabe von Nanopartikeln

21.09.2012
Ludwig Nano Präzision GmbH und TIE GmbH führen Machbarkeitsstudie mit großem Erfolg durch

Im Rahmen einer von der Arbeitsgemeinschaft der Nanotechnologie-Kompetenzzentren Deutschlands (AGeNT-D) geförderten Machbarkeitsstudie ist es der Ludwig Nano Präzision GmbH in Zusammenarbeit mit der TIE GmbH gelungen, Kunststoffe mit unterschiedlichen Anteilen von Carbon Nanohorns (CNH) zu mischen und diese Spritzguss technisch zu Proben zu verarbeiten. Das Projekt wurde von der Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen (NMN) unterstützt und befürwortet.



Die entstandenen Probekörper werden zurzeit durch Dreipunktmessung bzw. Kugeldruckverfahren untersucht. Die ersten Ergebnisse zeigen bereits einen signifikanten Anstieg des E-Moduls von bis zu 50% gegenüber dem reinen Werkstoff. Weitere Tests zur Ermittlung ergänzender mechanischer Werkstoffkenngrößen, wie Festigkeit, Dehnung etc., folgen.

Für Interessenten ist die Ludwig Nano Präzision GmbH gern bereit, weitere Probenkörper sowie Kundenwerkstücke (Funktionsmuster) bis zur Baugröße 30 mm x 10 mm x 10 mm zu fertigen und zu untersuchen.

Die Ludwig Nano Präzision GmbH (LNP) ist als mittelständisches Unternehmen spezialisiert auf die Konzeption und Entwicklung von hochwertigen und innovativen Produkten aus den Bereichen Messtechnik, Optik und Feinstgerätebau. Neben der Zeichnungserstellung werden auf Kundenwunsch auch Prototypen und Kleinserien geliefert. Die technische Betreuung der Einführung der neuen Produkte vor Ort ist dabei eine Selbstverständlichkeit.

Darüber hinaus gehören sowohl die Berechnung und Dimensionierung von Antrieben, Statik, Dynamik und Festigkeit als auch die Überprüfung von Funktionalität und Genauigkeit durch hochwertige Mess- und Prüfmittel im Nanometerbereich zu den Aufgabenfeldern der Ludwig Nano Präzision GmbH. Diese anspruchsvollen Aufgaben werden mit Hilfe eines hochqualifizierten Teams und modernsten, hochwertigen CAD- und FEM-Berechnungswerkzeugen gelöst.

Durch die fast dreißigjährige Erfahrung in den Bereichen Automobil-, Computer- und Messtechnik und dem Feinstgerätebau können dabei Lösungen und Produkte auf höchstem Niveau gewährleistet werden. Die Innovationsstärke des Unternehmens zeigt sich durch diverse Schutzrechtsanmeldung sowohl bei LNP als auch bei deren Kunden.

Die Ludwig Nano Präzision GmbH ist Mitglied im Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen e. V. Die Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen ist Impulsgeber, der niedersächsische Akteure in den Leitthemen Neue Materialien, Leichtbau und Oberflächen sowie Prozesstechnologie als leitthemenübergreifende Querschnittsfunktion vernetzt. Träger der LI NMN ist der NMN e. V., der Partnern und Interessenten eine gemeinsame Kommunikationsplattform für einen interdisziplinären Technologietransfer bietet. Die Landesinitiative wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie auf der Homepage der Ludwig Nano Präzision GmbH, www.lnp-northeim.de und zum Leistungsportfolio des NMN e. V. auf www.nmn-ev.de.

Kontakt
Ina Hanuszkiewicz
Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen e. V.
c/o innos - Sperlich GmbH
Postfach 32 45
37022 Göttingen
Tel +49 (551) 49 607 0
Fax +49 (551) 49 607 49
mail@nmn-ev.de

Ina Hanuszkiewicz | innos - Sperlich GmbH
Weitere Informationen:
http://www.nmn-ev.de
http://www.lnp-northeim.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Advanced Materials: Glas wie Kunststoff bearbeiten
18.05.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Stärkstes Biomaterial der Welt schlägt Stahl und Spinnenseide
17.05.2018 | Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

Tagung »Anlagenbau und -betrieb der Zukunft«

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Wie Immunzellen Bakterien mit Säure töten

18.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics