Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leichtbau-PUR-Systeme mit Glass Bubbles von 3M

17.04.2013
Für weniger Gewicht und mehr Design im Automobilbau
Das neue Polyurethan-System Bayflex® Lightweight der Leverkusener Bayer MaterialScience AG ist mit dem „10. MATERIALICA Design + Technology Award 2012“ der gleichnamigen Fachmesse ausgezeichnet worden. Eine hochkarätig besetzte Jury verlieh den „Best of“ Preis in der Kategorie „Material“ für den hochwertigen, zäh-elastischen PUR-Konstruktionswerkstoff, der mithilfe von 3M Glass Bubbles gefertigt wird.

Dieses innovative Werkstoff-Konzept lasse anspruchsvolle Lösungen im Kontext der Themen Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Leichtbau zu, so das Urteil der Jury. Sie war sich einig, dass die neue Entwicklung „interessante Akzente im modernen Automobilbau setzt und aufgrund der realisierbaren Gewichtseinsparungen auch wegweisende Potenziale für die zukünftige Elektromobilität aufzeigt.“

Leichter als Wasser

Glass Bubbles von 3M in Kombination mit anderen Additiven ersetzen in dem neuen PUR-System bisher als Füllstoff verwendete Mineralfasern. So kann eine Gewichtsersparnis von bis zu 30 Prozent erzielt werden, bei nahezu identischen mechanischen Eigenschaften. Mit einer Dichte von ca. 0,9 Kilogramm pro Liter ist das kompakte Material sogar leichter als Wasser.

Senkung von Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß

Damit eignet sich das PUR-System vor allem für automobile Leichtbaukonzepte. Der neue Werkstoff ermöglicht eine deutliche Senkung von Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen sowie bei bestimmten Fahrzeugmodellen zudem eine Verbesserung der Fahrdynamik. Im Elektroauto kann dadurch das zurzeit noch hohe Gewicht der Batterie besser kompensiert bzw. eine größere Reichweite des Fahrzeugs erreicht werden. Schätzungen des VCD Verkehrsclub Deutschland zufolge bewirkt eine Verringerung des Fahrzeuggewichts um 100 Kilogramm die Senkung des Kraftstoffverbrauchs um 0,5 Liter und eine Reduktion der CO2-Emmissionen um 1,2 Kilogramm, jeweils pro 100 Kilometer.

Neue Freiheiten fürs Design

Darüber hinaus bietet das kompakte Material viel Designfreiheit bei der Fahrzeugkonstruktion. Da viele Automobilhersteller das Design eines Fahrzeugmodells in regelmäßigen Abständen leicht verändern, sind PUR-Bauteile verstärkt gefragt. Sie sind für die Herstellung von Bauteilen mit Class-A-Oberfläche geeignet, die durch eine hochwertige Lackierung erhalten wird. Die Verarbeitung erfolgt mithilfe der etablierten RRIM (Reinforced Reaction Injection Molding) Technologie.

Der Rennsport ist ebenfalls ein wichtiger Markt für den Werkstoff. Hier werden daraus schon heute etwa Stoßfänger, Kotflügel oder Türschweller gefertigt. Das Leichtbaukonzept lässt sich aber auch auf weitere Anwendungsgebiete übertragen, im Bereich Mobilität zum Beispiel auf Lkw und Busse.


50.000 Produkte, 25.000 Patente. Wie macht 3M das?
www.Youtube.de/Innovation


Über 3M
3M beherrscht die Kunst, zündende Ideen in Tausende von einfallsreichen Produkten umzusetzen – kurz: ein Innovationsunternehmen, welches ständig Neues erfindet. Die einzigartige Kultur der kreativen Zusammenarbeit stellt eine unerschöpfliche Quelle für leistungsstarke Technologien dar, die das Leben besser machen. Bei einem Umsatz von fast 30 Mrd. US-Dollar beschäftigt 3M weltweit etwa 88.000 Menschen und hat Niederlassungen in mehr als 70 Ländern.

3M ist eine Marke der 3M Company.


Kundenkontakt:
Marcel Schwemmer
Tel.: 02131 - 14 4179
Fax: 02131 - 14 12 4179
E-Mail: pressnet.de@mmm.com

| 3M Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://3M.de/GlassBubbles
http://www.3M.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter
23.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht Materialwissenschaft: Widerstand wächst auch im Vakuum
22.06.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften