Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kooperation Fraunhofer IPA und AIST Kansai im Bereich Neuer Materialien und im Energiesektor

28.06.2013
Fraunhofer IPA und AIST Kansai kooperieren im Bereich Neuer Materialien und bei Anwendungen im Energiesektor

Seit mehreren Jahren pflegen das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und das National Institute of Advanced Industrial Science and Technology Kansai (AIST Kansai), Japan, ihren intensiven Wissensaustausch.

Ein Ergebnis war auf der Leitmesse für Nanotechnologie Nanotech 2013 in Japan zu sehen: der gemeinsam entwickelte Kohlenstoff-Nanoröhren-Aktuator in Form einer Mikropipette. In diesem Jahr haben sich beide Institute auf eine Forschungs- und Entwicklungskooperation im Bereich funktionaler Materialien und energierelevanter Anwendungen geeinigt. Kickoff war am 19. März 2013.

Das Projekt startete in Osaka offiziell mit einem Seminar. Die gemeinsamen Aktivitäten finanzieren das »Bundesministerium für Bildung und Forschung« (BMBF) und die »New Energy and Industrial Technology Development Organization« (NEDO).

Das Projekt zielt auf die gemeinsame Entwicklung Neuer Materialien auf Basis von nanoskaligem Kohlenstoff, um deren Anwendbarkeit im Energiesektor zu zeigen. Im Fokus liegen Puffersysteme wie Superkondensatoren, welche als eine Ergänzung zur Hauptbatterie in Elektro- und Hybridfahrzeugen gelten. Diese Puffersysteme müssen extrem schnell aufgeladen werden können, eine lange Lebensdauer und eine höhere Leistungsdichte im Vergleich zu herkömmlichen Batteriesystemen besitzen. Zusätzlich werden aktuatorische und sensorische Eigenschaften wie auch die Anwendbarkeit als Energy Harvester berücksichtigt, um die potenzielle Multifunktionalität von Materialien und Geräten zu überprüfen.

Die Projektpartner Fraunhofer IPA und AIST werden über einen Zeitraum von 3 Jahren ihre Forschungsaktivitäten eng zusammenarbeiten. Der Schwerpunkt des Fraunhofer IPA besteht in der Auslegung des Gesamtsystems, der Integration neuer Materialien und Komponenten und der Projektabwicklung, während der Fokus des AIST auf der Materialentwicklung liegt. Am Ende des Projekts werden die Ergebnisse in Form eines Demonstrators der Öffentlichkeit vorgestellt.

Fachliche Ansprechpartner:
M. Sc. Urszula Kosidlo | Telefon +49 711 970-3625 | urszula.kosidlo@ipa.fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Dipl.-Ing. (FH) Ivica Kolaric | Telefon +49 711 970-3729 | ivica.kolaric@ipa.fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Jörg Walz | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ipa.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Forscherin entwickelt elektronische Textilstruktur für Medizinprodukte
17.02.2017 | Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

nachricht Untergrund beeinflusst Halbleiter-Monolagen
16.02.2017 | Philipps-Universität Marburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie