Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hochleistungspolymere für höchste Ansprüche

21.03.2013
Innovative 3M Dyneon PTFE Micropulver
Als Additive für Kunststoffe, Druckerfarben, Schmierstoffe und Beschichtungen eignen sich die innovativen PTFE Micropulver der Dyneon GmbH. Diese sogenannten Matrix-Werkstoffe verfügen über exzellente Antihaft- und Gleiteigenschaften sowie über eine nahezu universelle chemische Beständigkeit.

Das Molekulargewicht von Polytetrafluorethylen (PTFE) Micropulver ist etwa 100 Mal niedriger als das der bekannten PTFE-Typen. Damit ist dieses Pulver zwar nicht für normales Formpressen oder Sintern geeignet, da die fertigen Formteile keine mechanische Festigkeit aufweisen würden. Das niedrige Molekulargewicht erlaubt jedoch eine gleichmäßige Verteilung des Pulvers im Matrix-Werkstoff und verleiht ihm so die jeweils erwünschten Eigenschaften. Probleme wie Fibrillieren bei der Fertigung von Kunststoffen oder Schwierigkeiten beim Abbau pulverisierter Partikel gehören damit der Vergangenheit an.

Gewünschte Eigenschaften in vielfältigen Anwendungen

Zahlreiche Anwendungen von PTFE Micropulver haben in Thermoplasten, Elastomeren und Thermosets Verschleiß, Reibung, Trockenlauf, Antihaft- und Stick-Slip- Eigenschaften verbessert. In Ölen und Fetten wirken sie sich positiv auf Schmier- und Notlaufeigenschaften aus, vor allem bei extrem hohen Druckbelastungen und hohen Temperaturen.

In Druckfarben für hochwertige Drucksachen verbessern PTFE Micropulver Oberflächenglätte sowie Glanz- und Scheuerfestigkeit, Blockierungen werden reduziert. In Anti-Haft-und Gleitbeschichtungen optimieren sie den Anti-Haft-Effekt, Reibwert, Korrosionsschutz, Abriebfestigkeit, Tiefziehfähigkeit und Spritzeigenschaft. Aufgrund ihrer guten Gleiteigenschaften kommen Micropulver zudem als Trockengleitmittel in Metallumformungsprozessen (Draht- und Tiefziehen) zum Einsatz.

Beständig gegen Chemikalien, Temperatur und Witterung

PTFE Micropulver, die in vier Varianten erhältlich sind, verfügen neben ihren Antihaft- und Gleiteigenschaften über eine nahezu universelle chemische Beständigkeit. Sie sind in einem weiten Temperaturspektrum von -190 °C bis +260 °C dauerhaft einsetzbar. Sie zeigen keine Versprödung oder Alterung und sind unter normalen Bedingungen nicht brennbar. Zudem weisen sie eine hohe Resistenz gegen Witterungseinflüsse, besonders gegen UV-Bestrahlung auf und bieten sehr gute Isolierungseigenschaften.

Recycelbar in einem Spezialreaktor von Dyneon

Mussten PTFE-Abfälle bisher thermisch verwertet oder auf Sonderdeponien kostenintensiv entsorgt werden, können sie künftig hochwertig recycelt werden. Derzeit baut die Dyneon GmbH mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit der Uni Bayreuth eine Pilotanlage hierfür. In deren Spezialreaktor werden die Abfälle erhitzt, in ihre Ausgangsmonomere aufgespalten, gereinigt und dann ohne Qualitätsverlust wieder zu hochwertigem PTFE zusammengefügt.

Das Potenzial für den Natur- und Umweltschutz ist enorm. Experten schätzen, dass bei der Verarbeitung von PTFE in Europa pro Jahr zurzeit bis zu 5.000 Tonnen PTFE Abfall entstehen. Bei erfolgreichem Projektverlauf können mit der Pilotanlage ca. 2.500 Tonnen Chlor eingespart sowie 5.000 Tonnen CO2-Emissionen und 5.000 Tonnen Abfallsäure vermieden werden. Zusätzlich trägt das Projekt dazu bei, wertvolle Ressourcen wie z. B. Flussspat einzusparen.


50.000 Produkte, 25.000 Patente. Wie macht 3M das?
www.Youtube.de/Innovation


Über 3M

3M beherrscht die Kunst, zündende Ideen in Tausende von einfallsreichen Produkten umzusetzen – kurz: ein Innovationsunternehmen, welches ständig Neues erfindet. Die einzigartige Kultur der kreativen Zusammenarbeit stellt eine unerschöpfliche Quelle für leistungsstarke Technologien dar, die das Leben besser machen. Bei einem Umsatz von fast 30 Mrd. US-Dollar beschäftigt 3M weltweit etwa 88.000 Menschen und hat Niederlassungen in mehr als 70 Ländern.


Über Dyneon

Die Dyneon GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der 3M und Teil der Advanced Materials Division, ist einer der führenden Fluorpolymerhersteller der Welt. Dyneon ist spezialisiert auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Fluorelastomeren, Polytetrafluorethylen (PTFE), Fluorthermoplasten und Kunststoff-Additiven und über die Vertriebskanäle der Muttergesellschaft 3M in mehr als 50 Ländern vertreten.

3M und Dyneon sind Marken der 3M Company.Kundenkontakt:

Dyneon Kundenkontakt
Tel.: 0800 - 396 366 27
Fax: 0800 - 396 366 27
E-Mail: Dyneon.europe@mmm.com

| 3M Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.3M.de
http://www.dyneon.eu.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Mikroplastik in Meeren: Hochschule Niederrhein forscht an biologisch abbaubarer Sport-Kleidung
18.09.2017 | Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

nachricht Flexibler Leichtbau für individualisierte Produkte durch 3D-Druck und Faserverbundtechnologie
13.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie