Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gehäuse aus Rynite® PET von DuPont fixieren innovative Konzentrator-Photovoltaikmodule

10.09.2008
Die Gehäuse für neuartige Konzentrator-Photovoltaikmodule, die Concentración Solar La Mancha S.L., Manzanares (Ciudad Real)/Spanien, entwickelt hat, besteht aus dem mineral- und glasfaserverstärktem Polyethylenterephthalat Rynite® 935 BK505 von DuPont.

Ausschlaggebend für die Werkstoffwahl waren dessen sehr geringe Verzugsneigung, hohe Steifigkeit und sehr gute elektrische Isolationseigenschaften. Eine erste kommerzielle Installation dieser Konzentrator-PV-Module soll im September 2008 am Instituto de Sistemas Fotovoltaicos de Concentración (ISFOC) in Puerollano/Ciudad Real erfolgen. Eine weitere 1-MW-Anlage in Castilla La Mancha ist geplant.


Foto: DuPont
Das 83,3 cm mal 56,5 cm große Gehäuse für ein Konzentrator-Photovoltaikmodul besteht aus Rynite® PET von DuPont. Dank der sehr guten Fließfähigkeit des Werkstoffs lassen sich die Bauteile mit kurzen Zykluszeiten fertigen, und sie besitzen eine hohe Dimensionsstabilität, einen hohen Verformungswiderstand sowie sehr gute Oberflächeneigenschaften.

Bei der so genannten Konzentrator-PV-Technik (CPV = Concentrator Photovoltaics) wird das Sonnenlicht mit Hilfe von Spiegeln oder Linsen auf eine im Vergleich zu herkömmlichen PV-Modulen wesentlich geringere Fläche (weniger als 1 cm2) konzentriert. An Stelle von Silizium werden für die Solarzellen Halbleiter aus den Gruppen III oder IV des Periodensystems benutzt. Diese Halbleiter ermöglichen Zellwirkungsgrade von über 36 %. Das vom dem spanischen Start-up-Unternehmen entwickelte CPV-Modul besteht aus sechs solcher Konzentrator-Elemente, die automatisch und mit einer Abweichung von nur 0,2° der Sonne nachgeführt werden und dadurch einen Wirkungsgrad von 20 bis 24 % erreichen. Zum Vergleich: Herkömmliche PV-Module mit Silizium-Solarzellen erreichen 15 bis 16 %.

Vorher verwendete der Hersteller für diese Anwendung pulverbeschichtetes Aluminium. Dazu Miguel Trinidad Aragon, CEO von Concentración Solar La Mancha: „Im Gegensatz zu Metallen sind Kunststoffe nicht anfällig für Korrosion, sie besitzen eine höhere Gestaltungsfreiheit und ermöglichen geringere Fertigungs- und Materialkosten. Durch die Integration zusätzlicher Funktionsteile in das Gehäuse konnten wir zudem die Anzahl der nötigen Montageschritte verringern.“ Der Hersteller wählte Rynite® 935 BK505 auf Grund seiner sehr geringen Verzugsneigung, hohen Festigkeit und sehr guten elektrischen Isolationseigenschaften. Da die PV-Module im Freien installiert werden, muss der Werkstoff zudem eine hohe Wärmeform- und UV-Beständigkeit besitzen (die Temperaturen können bis zu 85 °C betragen) und dem gesamten Modul die nötige Festigkeit geben, da bei starken Winden sehr hohe Kräfte auf die Installationen einwirken können.

Ausschlaggebend für den Erfolg dieses Projekts war die enge Zusammenarbeit zwischen dem Kunststoffverarbeiter Teknia Plasticos Martos S.A.U., Jaén/Spanien, der eine eigene Entwicklungsabteilung für Projekte mit alternativen Energien besitzt, Concentración Solar La Mancha und DuPont. DuPont unterstützte Teknia vor allem bei der Auslegung des in China gebauten Werkzeugs. Dazu David Peña, Entwicklungsleiter bei Teknia: „Trotz der großen Abmessungen des Gehäuses, seiner komplexen Form und der geringen Wanddicken von 3 mm wird das Werkzeug dank der guten Fließfähigkeit von Rynite® gleichmäßig gefüllt. Die Bauteile besitzen eine hohe Dimensionsstabilität, eine geringe Verformung sowie sehr gute Oberflächeneigenschaften und lassen sich mit kurzen Zykluszeiten herstellen.“

DuPont Engineering Polymers produziert und vertreibt Crastin® PBT und Rynite® PET thermoplastische Polyester, Delrin® Polyacetale, Hytrel® thermoplastische Polyesterelastomere, DuPont™ ETPV technische thermoplastische Vulkanisate, Minlon® mineralgefüllte Polyamide, Thermx® PCT Polycyclohexylen-Dimethylterephthalat, Tynex® Filamente, Vespel® Teile und Profile, Zenite® LCP flüssigkristalline Kunststoffe, Zytel® Polyamide und Zytel® HTN Hochleistungspolyamide. Diese Produkte werden weltweit in der Luft- und Raumfahrt, im Gerätebau, in der Automobil- sowie der Elektrik- und Elektronik-Industrie, Gesundheitswesen, für Verbrauchsgüter, in der allgemeinen Industrie sowie für Sportartikel und viele andere Anwendungen eingesetzt.

DuPont ist ein wissenschaftlich orientiertes Produktions- und Dienstleistungs-Unternehmen. 1802 gegründet, setzt DuPont die Wissenschaften für nachhaltige Problemlösungen ein, die für Menschen allerorts das Leben besser, sicherer und gesünder machen. DuPont ist in über 70 Ländern aktiv und bietet eine breite Palette innovativer Produkte und Dienstleistungen für Branchen wie Landwirtschaft, Nahrungsmittel, Bauen und Wohnen sowie Transport.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und Rynite® sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

Diese Mitteilung basiert auf Informationen von:
Concentración Solar La Mancha S.L.
Polígono Industrial Calle D s/n
13200 Manzanares (Ciudad Real), Spain
Telefon: ++34 926 64 74 14
Telefax: ++34 926 62 06 74
E-Mail: info@cslamancha.com
www.cslamancha.com
Redaktioneller Kontakt:
Horst Ulrich Reimer
Telefon: ++49 (0) 61 72/87-1297
Telefax: ++49 (0) 61 72/87-1266
E-Mail: Horst-Ulrich.Reimer@dupont.com

Horst Ulrich Reimer | Du Pont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Europäisches Exzellenzzentrum für Glasforschung
17.03.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Vollautomatisierte Herstellung von CAD/CAM-Blöcken für kostengünstigen, hochwertigen Zahnersatz
16.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise