Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forscher und Unternehmen gründen Regionalforum Saar der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde

17.01.2013
Im neuen Regionalforum Saar der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) wollen saarländische Forscher und Unternehmen den fachlichen Austausch intensivieren.

Neben der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik der Universität des Saarlandes beteiligen sich daran außeruniversitäre Forschungseinrichtungen auf dem Saarbrücker Campus.

Dazu zählen das Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM), das Fraunhofer Institut für zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) sowie das Steinbeis-Forschungszentrum für Werkstofftechnik (MECS). Sie wollen sich enger mit der Werkstoffindustrie vernetzen, die auch eine der tragenden Säulen der saarländischen Wirtschaft darstellt.

Bereits im vergangenen Jahr haben die Materialforscher und Industriepartner den Forschungscampus caMPlusQ gegründet, um in der Materialentwicklung, Prozesstechnik und Qualifizierung von Mitarbeitern stärker zusammenzuarbeiten.

Das DGM-Regionalforum soll für diesen Verbund die zentrale Veranstaltungs- und Kommunikationsplattform werden und den regelmäßigen Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie sichern. Bisher hat die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde nur in Dresden als deutschlandweit größten Standort ein Regionalforum eingerichtet. Das Saarland steht nun an zweiter Stelle, auch für ein Regionalforum Rhein-Ruhr hat der DGM-Vorstand grünes Licht gegeben. Die DGM unterstützt damit die forschungsstarken Zentren der Werkstofftechnik in Deutschland.

Bei der Eröffnungsfeier am 22. Januar wird der promovierte Materialforscher Clemens Bockenheimer den Festvortrag zum Thema „The Challenges for Airbus Materials & Processes“ halten. Bockenheimer hat an der Universität des Saarlandes studiert und promoviert und leitet heute einen Forschungsbereich des Flugzeugherstellers Airbus in Toulouse. Für die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde wird Dr. Roland Langfeld von der Forschungsabteilung der Schott AG ein Grußwort sprechen. Die Professoren der Saar-Uni, Frank Mücklich und Christian Motz, werden das neue DGM-Regionalforum präsentieren. Die Vortragsveranstaltung findet von 17:30 bis 19:30 Uhr im Hörsaal des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme (E 1.5) statt.

Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Frank Mücklich
Universität des Saarlandes und Material Engineering Center Saarland (MECS)
Mail: muecke@matsci.uni-sb.de
Tel. 0681/302-70500

Friederike Meyer zu Tittingdorf | Universität des Saarlandes
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de/camplusq

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Mikroplastik in Meeren: Hochschule Niederrhein forscht an biologisch abbaubarer Sport-Kleidung
18.09.2017 | Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

nachricht Flexibler Leichtbau für individualisierte Produkte durch 3D-Druck und Faserverbundtechnologie
13.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

Die Stromregelung ist eine der wichtigsten Komponenten moderner Elektronik, denn über schnell angesteuerte Elektronenströme werden Daten und Signale übertragen. Die Ansprüche an die Schnelligkeit der Datenübertragung wachsen dabei beständig. In eine ganz neue Dimension der schnellen Stromregelung sind nun Wissenschaftler der Lehrstühle für Laserphysik und Angewandte Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vorgedrungen. Ihnen ist es gelungen, im „Wundermaterial“ Graphen Elektronenströme innerhalb von einer Femtosekunde in die gewünschte Richtung zu lenken – eine Femtosekunde entspricht dabei dem millionsten Teil einer milliardstel Sekunde.

Der Trick: die Elektronen werden von einer einzigen Schwingung eines Lichtpulses angetrieben. Damit können sie den Vorgang um mehr als das Tausendfache im...

Im Focus: The fastest light-driven current source

Controlling electronic current is essential to modern electronics, as data and signals are transferred by streams of electrons which are controlled at high speed. Demands on transmission speeds are also increasing as technology develops. Scientists from the Chair of Laser Physics and the Chair of Applied Physics at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) have succeeded in switching on a current with a desired direction in graphene using a single laser pulse within a femtosecond ¬¬ – a femtosecond corresponds to the millionth part of a billionth of a second. This is more than a thousand times faster compared to the most efficient transistors today.

Graphene is up to the job

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Im Spannungsfeld von Biologie und Modellierung

26.09.2017 | Veranstaltungen

Archaeopteryx, Klimawandel und Zugvögel: Deutsche Ornithologen-Gesellschaft tagt an der Uni Halle

26.09.2017 | Veranstaltungen

Unsere Arbeitswelt von morgen – Polarisierendes Thema beim 7. Unternehmertag der HNEE

26.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge entsteht im Burgenland

26.09.2017 | Verkehr Logistik

Nerven steuern die Bakterienbesiedlung des Körpers

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit künstlicher Intelligenz zum chemischen Fingerabdruck

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie