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Flexible Nanosensoren revolutionieren Wearables

27.02.2015

Herstellungsverfahren reduziert Kosten und schafft Massenproduktion

Eine neue Methode soll die Herstellung optischer Nanosensoren ermöglichen, die auch auf unebenen und biologischen Oberflächen, wie zum Beispiel der menschlichen Haut, haften bleiben.


Klebeband: Basis für Hightech-Nanosensoren

Foto: pixelio.de/B. Klack

Dies könnte laut Forschern der Universität Madrid http://universidadeuropea.es  der Verwendung von tragbaren Gadgets, die Temperatur, Atem und Herzbelastung messen, neuen Aufschwung geben. Gleichzeitig ist die Technologie mit geringen Kosten verbunden.

Niedrigkostenmaterial verwendet

Die Nanosensoren bestehen aus Polycarbon Compact Disks, Aluminiumschichten und Klebetapes. Die Herstellung der flexiblen Nanosensoren wird mit manufakturierten Sensoren durchgeführt, die auf einer CD liegen. Diese werden dann auf ein herkömmliches Klebeband transferiert. Die neue Technologie verwendet ausschließlich Niedrigkostenmaterial.

"Die Verwendung von wertvollen Metallen, um diese Art von Sensoren zu entwickeln, ist sehr verbreitet. Jedoch lässt sich aufgrund der hohen Kosten dabei kaum eine Massenproduktion bewerkstelligen", unterstreichen die spanischen Wissenschaftler. Dabei haben die Forscher nicht nur eine Herstellungsmethode für optische Nanosensoren entwickelt, sondern auch potenzielle Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Anwendungspalette breit gefächert

Flexible Nanosensoren ermöglichen das Messen unterschiedlicher Brechungskoeffizienten des umgebenden Mediums, was zum Beispiel dafür verwendet werden könnte, um chemische Substanzen aufzuspüren.

Die Bauteile können auch schillernde Farben anzeigen, die je nach Blickwinkel und Beleuchtung variieren. So lässt sich die Ermittlung von Positionsverschiebungen und die Oberflächentopografie vereinfachen, meinen die Forscher.

Christian Sec | pressetext.redaktion

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