Anzeige
Das Hirn der Sortieranlage ist ein Spektrometer, das vom LZH mitentwickelt wird. Anhand des Reflektionsspektrums im sichtbaren und nahinfraroten Bereich erkennt das System Farbe und Material der Altkleider z.B. (Baumwolle, Wolle, Polyester, usw.).
Altkleidersammlungen sind überall bekannt. Aber was passiert mit den aussortierten Textilien? Circa die Hälfte der Altkleider sind noch tragbar und für den Wiedergebrauch geeignet. Die anderen "Resttextilien" werden entweder verwertet (z.B. als Dämmstoffe im Automobilbau) oder sie werden entsorgt. Zukünftig soll es eine weitere Alternative geben: Aus alten Kleidern werden neue Kleider gemacht.
Niederländische und deutsche Partner - unter anderem das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) - arbeiten an einer Fertigungskette, die Alttextilien über einige Stationen zu neuen Textilien bearbeitet. Am Anfang der Prozesskette steht das Sortieren. Zuerst werden wiedertragfähige Kleidungsstücke per Hand aus Altkleidersammlungen aussortiert. Der Rest wird einer automatischen Sortieranlage zugeführt, die die Textilien nach Materialart und Farbe trennt. Je reiner die Sortierung desto höher der Marktwert des Ausgangsmaterials. Das Ziel bei der Materialidentifikation ist es, eine Treffgenauigkeit von 95-99% bei einer Leistung von mindestens 10kg/min zu erreichen.
Das Hirn der Sortieranlage ist ein Spektrometer, das vom LZH mitentwickelt wird. Anhand des Reflektionsspektrums im sichtbaren und nahinfraroten Bereich erkennt das System Farbe und Material der Altkleider z.B. (Baumwolle, Wolle, Polyester, usw.). Das LZH ist hierbei verantwortlich für die Konzeption der Identifikationseinheit sowie die Softwareentwicklung.
Nach dem Sortieren werden die Altkleider zerrissen und aus den Fasern werden neue Fäden gesponnen. Die Fäden werden zu neuen Stoffen gewebt, die anschließend zu neuen, hochwertigen Textilien verarbeitet werden.
Durch die angestrebte Kommerzialisierung der Technologie sollen mindestens zehn Sortieranlagen in ganz Europa errichtet werden. Das Projekt ist auf 30 Monate ausgelegt und wird durch die Europäische Kommission im Rahmen des Eco-Innovation-Programms unterstützt.
Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover Tel.: +49 511 2788-151
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: m.botts@lzh.de
Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist eine durch Mittel des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr unterstützte Forschungs- und Entwicklungseinrichtung auf dem Gebiet der Lasertechnik.
Michael Botts | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.lzh.de
Weitere Berichte zu: Altkleider > Alttextilien > Fertigungskette > Hirn > laser system > Laser Zentrum Hannover > LZH > Polyester > Reflektionsspektrum > Sortieranlage > Spektrometer > Textil
Engineered materials: Custom-made magnets
24.05.2012 | The Agency for Science, Technology and Research (A*STAR)
Singapore-made anti-reflective plastics to be commercialised
24.05.2012 | The Agency for Science, Technology and Research (A*STAR)
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten