Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

Expert discovers simple method of dealing with harmful radioactive iodine

25.05.2011
A novel way to immobilise radioactive forms of iodine using a microwave, has been discovered by an expert at the University of Sheffield.

Anzeige

Iodine radioisotopes are produced by fission of uranium fuel in a nuclear reactor. Radioactive iodine is of concern because it is highly mobile in the environment and selective uptake by the thyroid gland can pose a significant cancer risk following long term exposure.


Furthermore, iodine-129, which is a type of radioactive iodine, has an extremely long half life of 15.7 million years, so is one of the most significant long term hazards faced by the population due to its emission during the geological disposal of nuclear waste.

Professor Neil Hyatt, from the University´s Department of Materials Science and Engineering, has now found a way of locking up iodine radioisotopes in a durable, solid material suitable for ultimate disposal, like lead iodovanadinite(Pb5(VO4)3I). The research, which was published in the Journal of Nuclear Materials, demonstrates how his simple, inexpensive and rapid method can be done at atmospheric pressure.

Professor Hyatt and his team created a solid material for immobilisation of iodine with the formula Pb5(VO4)3I, by heating a mixture of lead iodide, lead oxide and vanadium oxide.

Previously, this has only been achieved using high pressure and a sealed container, because iodine is volatilised at high temperature. However, using the knowledge that vanadium is a good absorber of microwaves at 2.45 GHz – the frequency used in domestic microwave ovens – the team were able to heat the mixture of chemicals in a microwave oven to produce Pb5(VO4)3I in about three minutes.

The key to the method´s success is that Pb5(VO4)3I is a poor absorber of 2.45 GHz microwaves, so once this is formed, the sample cannot absorb microwaves, so the temperature does not get high enough for the iodine to volatilise.

Iodine-131 was the harmful gas emitted from the Fukushima power plant in Japan following the earthquake and tsunami last month, and was a significant contributor to the health effects from open-air atomic bomb testing in the 1950s, and was also emitted during the Chernobyl disaster. It is hoped the new research will reduce the public health impact associated with the release of radioactive iodine to the environment by providing a simple and inexpensive method of immobilisation in a solid material, which could be rapidly deployed in an accident scenario.

Professor Neil Hyatt, said: "In spent nuclear fuel, the iodine is not immobilised, so once the containment is breached it simply gets dispersed. At present, iodine-129 released by nuclear fuel reprocessing is discharged direct to the Irish Sea off the coast of Sellafield. Substantial quantities of this radioisotope were also released into the sea off the coast of Japan in the Fukushima incident. Our new method offers a way of safely and rapidly containing this radionuclide, reducing the potential long term impact on human health from discharge to the environment."

Shemina Davis | Quelle: EurekAlert!
Weitere Informationen: www.sheffield.ac.uk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Engineered materials: Custom-made magnets
24.05.2012 | The Agency for Science, Technology and Research (A*STAR)

nachricht Singapore-made anti-reflective plastics to be commercialised
24.05.2012 | The Agency for Science, Technology and Research (A*STAR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit


Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.

Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.

„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...

Im Focus: Widerspenstiges Quasiteilchen erzeugt


Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.

Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.

Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...

Im Focus: Licht lässt Partikel wachsen - Forscher entdecken neuen Mechanismus in der Atmosphäre


Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.

Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.

Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...

Im Focus: Abschreckung: Tabak signalisiert angreifenden Zikaden Verteidigungsbereitschaft


Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen

Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...

Im Focus: Erbgutkopie reist im Protein-Koffer


Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.

Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.

Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

Energieversorger vor dem Umbruch

24.05.2012 | Studien Analysen

Stem-cell-growing surface enables bone repair

24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie

Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit

24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit

24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung

24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Wissenschaft und Öffentlichkeit

24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp