Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erstes Open Innovation Cluster im Bereich Prozesstechnologie startet in Aachen

10.09.2012
AMAP-Forschungscluster
Im Bereich der Werkstofftechnik von NE-Metallen und deren Herstellung sowie Verarbeitung hat sich in den vergangenen zwei Jahren aus einer Gruppe von zehn Industrieunternehmen und vier Instituten der RWTH Aachen das Open-Innovation-Forschungscluster „Advanced Metals and Processes“, kurz AMAP, konstituiert. Die Kooperation konzentriert sich zunächst auf Werkstoffe auf der Basis von Aluminium.

Ziel des Forschungsclusters ist die Forschung, Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung auf den Gebieten der Metallerzeugung, der Weiterverarbeitung von Metallen und der Herstellung von Produkten aus Metallen und metallischen Werkstoffen. Das Cluster verfolgt den evolutionären Gedanken einer gemeinsamen Forschung an einem Ort, industrie- und institutsübergreifend. Diesen Ansatz wird AMAP am Standort Aachen umsetzen.

Die Initiatoren des Projekts sind auf der Seite der RWTH Aachen:

• das Institut für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling mit
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. Bernd Friedrich,
• das Gießerei-Institut mit Univ.- Prof. Dr.-Ing. Andreas Bührig-Polaczek,
• das Institut für Bildsame Formgebung mit Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hirt,
• das Institut für Metallkunde und Metallphysik mit
Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Dr. h. c. Günter Gottstein.
Weitere sechs RWTH-Institute des Aluminium Engineering Centers AEC e.V. sind zudem indirekt beteiligt.

Auf Industrieseite engagieren sich als Initiatoren die Unternehmen:
ALERIS, FORD, HYDRO, MAGMA, MUBEA, NEMAK, NOVELIS, SIMUFACT, SMS-GROUP und TRIMET.

Nach Ausarbeitung und Unterzeichnung der Kooperationsverträge wurde am 3.9.2012 mit der ersten Beiratssitzung der operative Startschuss für das Forschungscluster AMAP gegeben. In der Organisationsstruktur übernimmt
Prof. Wolfgang Schneider (HYDRO) den Beiratsvorsitz. Die Sprecherfunktion gegenüber dem RWTH-CAMPUS-Projekt liegt bei Prof. Bernd Friedrich. Die Geschäftsführung übernehmen Dr. Rolf Weber als technischer sowie
Dr. Peter von den Brincken als kaufmännischer Geschäftsführer.

Die Forschungsschwerpunkte und –ziele sind definiert. Die Projektarbeit startet mit fünf gemeinsamen Projekten zu den Themen Walzen, Schmieden, Gießen, Reinheitsgrad und Recycling. Insgesamt werden in diesen Projekten zu Beginn rund 30 Ingenieurinnen/Ingenieure und Wissenschaftler/-innen aus den Gründungsunternehmen und -instituten arbeiten. AMAP ist daran interessiert, die Forschungsthemen zu erweitern und weitere Partner aufzunehmen.

Es ist beabsichtigt, nach einer erfolgreichen Startphase AMAP in das CAMPUS-Projekt der RWTH Aachen zu integrieren.

Weitere Informationen erhalten Sie bei
Dr.-Ing. Peter von den Brincken
Lehrstuhl für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling
RWTH Aachen,
E-Mail: PvdBrincken@Metallurgie.RWTH-Aachen.de
Mobil: 0172 2527212

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.RWTH-Aachen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter
23.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht Materialwissenschaft: Widerstand wächst auch im Vakuum
22.06.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften