Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dresdner Innovationszentrum Energieeffizienz DIZEeff - voll auf Kurs

06.09.2012
Das Dresdner Innovationszentrum Energieeffizienz besteht seit 3 Jahren. Es ist wirtschaftlich und wissenschaftlich ein voller Erfolg. Die Fördermittel sind längst wieder eingespielt, Wissenschaftspreise stärken das Ego. Schon heute werden Ideen entwickelt, wie das Innovationszentrum ab 2013 fortgeführt werden kann.
2012 wurden gleich drei Mitarbeiter des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Professoren an der TU Dresden. Wird Fraunhofer jetzt auch Leiharbeitgeber?

Die Antwort ist eine Erfolgsgeschichte - für Fraunhofer, für die TU Dresden und auch für die Mitarbeiter selber. Sie beginnt 2009. Um die Bewerbung der TU Dresden in der deutschen Exzellenzinitiative erfolgreich zu gestalten, wurde das Netzwerk DRESDEN-concept ins Leben gerufen. Die TU Dresden schloss sich mit Forschungseinrichtungen aller Wissenschaftsgesellschaften in Dresden zusammen, um einen gemeinsamen Forschungs- und universitären Ausbildungsraum zu schaffen.

Großflächige Herstellung von Nanostrukturen für effizientere organische Solarzellen
Fraunhofer IWS Dresden

Als erste Säule dieses Netzwerks gründeten die TU Dresden und die Fraunhofer-Gesellschaft das Dresdner Innovationszentrum Energieeffizienz DIZEeff. Ziel der gemeinsamen Aktivität ist es, in enger wissenschaftlicher Zusammenarbeit sowohl die akademische Lehre und Forschung als auch die Innovationskompetenz am Forschungsstandort Dresden zu stärken.

Das Thema Energieeffizienz spielt in der deutschen Wirtschaft zunehmend eine Schlüsselrolle. Steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie ein nachhaltiger Schutz unserer Umwelt nötigen Unternehmen, Energie sparsam und so effizient wie möglich zu verwenden. Innovative Technologien sind eine wesentliche Voraussetzung für den Unternehmenserfolg im globalen Wettbewerb. Wissenschaftler können durch neuartige Konzepte, Technologien und Verfahren die Energieeffizienz deutlich steigern.

Wie stellt sich das Innovationszentrum heute dar?
Zum Schwerpunkt Energieeffizienz forschen vier Dresdner Fraunhofer-Institute und neun Institute der TU Dresden in 23 Projekten gemeinsam an der Verbesserung der Energieeffizienz von Materialien, Prozessen und Produkten. Themenkomplexe sind dabei:
- Hochleistungssolarzellen
- Leichtbau und energieeffiziente Fertigung
- Energiesparende Displays
- Hochtemperatur-Energietechnik
- Brennstoffzellen
In diesen Bereichen besteht seitens der Industrie ein großer Bedarf an Forschungsleistungen und an herausragend ausgebildeten Naturwissenschaftlern und Ingenieuren.

Der Innovationsdruck entwickelt sich zunehmend zu einem Wettbewerb um die besten Köpfe. Schon heute fehlen Fachkräfte in der Industrie. Innerhalb des Innovationszentrums engagieren sich daher TU Dresden und Fraunhofer intensiv für die Förderung des Nachwuchses und bieten jungen Forschern an ihrem gut ausgestatteten Standort attraktive Arbeitsbedingungen.

Es wurden neue Professuren eingerichtet, ein neuer interdisziplinärer Diplomstudiengang „Regenerative Energiesysteme“ geschaffen und Forschungsgebiete innerhalb der Kooperation zwischen TU Dresden und Fraunhofer ausgebaut. Zusätzlich wurden Fraunhofer-Mitarbeiter verstärkt in die Lehre eingebunden. So erhalten Nachwuchswissenschaftler einen umfassenden Einblick in aktuelle Forschungsprojekte, wie zum Beispiel Produktionstechnik von kostengünstigen Solarzellen, energiesparende Displays und neue Materialien für Brennstoffzellen.

Das Innovationszentrum wird von der Fraunhofer-Gesellschaft mit sechs Millionen Euro gefördert. Weitere vier Millionen Euro stellen der Freistaat Sachsen und der Europäische Fond für regionale Entwicklung (EFRE) bereit.
Das ist gut angelegtes Geld: Allein die bereits nach drei Jahren eingeworbenen Drittmittel übertreffen diese Summen. Es zeigt auch, dass die Ergebnisse des Innovationszentrums von der deutschen Industrie nachgefragt werden.

Doch nicht nur finanziell, auch wissenschaftlich ist das Innovationszentrum ein Erfolg:

DIZEeff-Wissenschaftler waren an den Forschungen zur organischen Elektronik beteiligt, die 2011 mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet wurden.

Für Forschungsarbeiten zur schnellen und großflächigen Fertigung von Nanostrukturen für hocheffiziente Solarzellen wurde Prof. Lasagni sowie Dr. Müller-Meskamp und ihren Forschergruppen die Auszeichnung German High Tech Champions auf dem Gebiet Solar/PV verliehen.

Seit Juni 2012 darf sich die TU Dresden „Elite-Universität“ nennen. Das Erfolgsmodell DRESDEN-concept kann nun richtig durchstarten. Die Wissenschaftler des Dresdner Innovationszentrums Energieeffizienz entwickeln Ideen und Konzepte, die ab 2013 in einer 2. vierjährigen Phase umgesetzt werden sollen.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden
01277 Dresden, Winterbergstr. 28
Dr. Stefan Schädlich
Telefon: (0351) 83391 3411
Telefax: (0351) 83391 3314
E-Mail: stefan.schaedlich@iws.fraunhofer.de
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Ralf Jäckel
Telefon: (0351) 83391 3444
Telefax: (0351) 83391 3300
E-Mail: ralf.jaeckel@iws.fraunhofer.de

Dr. Ralf Jaeckel | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.innovation-energieeffizienz.de/
http://www.iws.fraunhofer.de/
http://www.iws.fraunhofer.de/de/presseundmedien/presseinformationen.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Der gestapelte Farbsensor
17.11.2017 | Empa - Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

nachricht Gefragtes Werkstoff-Knowhow: Fraunhofer LBF baut Elastomer-Forschung aus
16.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte