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„Center for High Performance Fibre Materials“ (CFM) in Aachen eröffnet

07.12.2012
Ministerin Schulze: CFM leistet wesentlichen Beitrag für Technologietransfer von Wissenschaft in Industrie

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat heute das „Center for High Performance Fibre Materials“ (CFM) des Instituts für Textiltechnik der RWTH Aachen eröffnet. In diesem neuen Anwendungszentrum sollen in Kooperation mit der Industrie neue textile Materialien erforscht werden.

„Das CFM ist für neue Materialtechnologien eine wichtige Brücke in die Anwendung“, erklärte Ministerin Schulze bei der Eröffnung. „Es schließt damit nicht nur eine Lücke in der Forschungsinfrastruktur des Landes. Es wird auch eine wichtige Brücke zu Branchen sein, die bisher eher textilfern waren, wie beispielsweise die Bauindustrie.“

Die Ministerin betonte, dass durch das CFM eine einmalige Forschungsinfrastruktur in Aachen entsteht. Die interdisziplinäre Entwicklung neuer Hochleistungsfaser-Materialien und deren Verarbeitung ermöglichen neue Anwendungsfelder beispielsweise in der Medizintechnik, im Leichtbau, im Automobil-, Luftfahrt- oder Bausektor. Faserwerkstoffe und ihre Verbundeigenschaften können nun an einem Standort erforscht werden.

Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bedeutet dies Einsparungen bei den Investitionen in Forschung und damit ein Absenken der Hürde für den Einsatz neuer Technologien. „Das CFM leistet damit einen wesentlichen Beitrag für den Technologietransfer von der wissenschaftlichen Forschung in die industrielle Umsetzung“, so Ministerin Schulze. „Denn die Entwicklungen aus dem Labor- oder Pilotbetrieb sind nicht ohne weiteres in der Industrie, schon gar nicht in den KMU, umsetzbar.“

Das CFM ist am Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen be-heimatet. Das ITA ist eines der größten Institute an der RWTH Aachen und verfügt über hohes internationales Renommee in Wissenschaft und Wirtschaft. „Das CFM und das ITA insgesamt stehen mit ihrer engen Zusammenarbeit von Hochschule und mittelständischer Industrie für eine nachhaltige Gestaltung des Technologietransfers“, betonte die Ministerin. „Ich bin mir sicher, dass ITA und CFM weiter dazu beitragen werden, Lösungen für die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu finden.“

Christiane Dusch | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft.nrw.de

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