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Seit Anfang 2011 ist das noch junge Unternehmen TiXX Coatings Mieter im Technologiezentrum für Oberflächentechnik (TZO) und veredelt Produkte für Kunden aus aller Welt. TiXX hat sich auf Parylene-Beschichtungen und die Anwendung des Verfahrens für Massenprodukte spezialisiert. Durch die Realisierung hoher Stückzahlen lässt sich annähernd das Preisniveau herkömmlicher Schutzschichten erreichen.
Parylene ist ein optisch transparentes Polymer. Für alle Varianten dieser Beschichtungstechnologie wird ein gasförmiges Monomer in einer Vakuumkammer auf die zu beschichtenden Werkstücke aufgebracht. Das Monomer kondensiert und polymerisiert auf der Oberfläche und bildet eine konforme transparente Schicht, die sich exakt der Oberflächentopologie anpasst. In einem einzigen Prozess können Schichtdicken zwischen 0,1 und 50 Mikrometer realisiert werden. Zum Vergleich: Die Breite eines menschlichen Haares beträgt durchschnittlich 60 Mikrometer.
Durch Parylene werden elektronische Geräte vor Umwelteinflüssen geschützt und Bauteile in Anlagen vor frühzeitigen Ausfällen durch Eindringen von Wasser oder Verunreinigungen bewahrt. Dies reduziert Ausfälle sowie teure Reklamationen und steigert die Zuverlässigkeit der verwendeten Komponenten. Insbesondere vor dem Hintergrund der Miniaturisierung immer komplexerer Elektronikteile sind leistungsfähige Schutzschichten gefragt. "Komplizierte Oberflächen mit scharfen Ecken, Kanten und Furchen, die mit einem Tauchverfahren nicht optimal beschichtbar sind, lassen sich mit Parylene gleichmäßig und porenfrei beschichten", so TiXX-Geschäftsführer Dr. Udo Grabowy. Er nennt weitere Vorteile: "Parylene bietet eine höhere Diffusionsdichte als Lacke oder Harze und nimmt extrem wenig Wasser auf. Zudem ist es ein exzellenter elektrischer Isolator und besitzt mit Abstand die höchste Durchschlagsfestigkeit in dieser Materialklasse."
Überall wo empfindliche und sicherheitsrelevante Komponenten Temperarturwechseln oder Feuchtigkeiten ausgesetzt sind, kommt seit Jahrzehnten Parylene zum Einsatz. Etwa in der Elektro- und Halbleitertechnik, in der Automobil- und Metallindustrie oder der Luft- und Raumfahrt. "Dabei sind wir in der Lage, alle Materialien zu beschichten - seien es Metalle, Papier, Kunststoffe, Keramiken, Elastomere, elektronische Platinen, Seltene-Erden-Magnete, Drähte, Ferrite oder Silikone", erläutert Grabowy. Neben dem industriellen Sektor gewinnen Parylene-Beschichtungen in der Medizin eine immer größere Bedeutung, da sie biokompatibel sind und dazu sehr gute Gleiteigenschafen aufweisen. Typische Anwendungen in diesem Bereich sind beispielsweise medizinische Schläuche oder Führungsdrähte bei Kathetern.
Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff
Der Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff ist ein wichtiges Projekt der rheinland-pfälzischen Wirtschaftspolitik in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald. Die Branchen Metall, Keramik, Kunststoff und die Oberflächentechnik sind Schwerpunktbranchen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Innerhalb dieses Wirtschaftszweiges befinden sich hier über 250 Unternehmen mit mehr als 25.000 Arbeitsplätzen. Ziel der Clusterinitiative ist die Vernetzung der Innovationspotenziale und die Bündelung der Kompetenzen aus Universitäten, Fachhochschulen, ortsansässigen Forschungseinrichtungen sowie den Unternehmen der Region, um innovative Produkte und Prozesse bis zur Marktreife zu entwickeln und somit zukunftsfähige Arbeitsplätze zu erhalten und zu generieren.
Diese Veröffentlichung wurde von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und vom Land Rheinland-Pfalz kofinanziert.
Weitere Informationen unter
www.metall-keramik-kunststoff.de
Pressekontakt
Markus Schardt . Duchstein & Partner . Tel: (06131) 90622-55 . E-Mail: presse@duchstein-partner.de . www.duchstein-partner.de
Quelle
Mittelstandsförderung im Landkreis Neuwied GmbH . Marktstraße 80 . 56564 Neuwied
Duchstein & Partner
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Fax: +49 6131 90622 22
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Markus Schardt | Quelle: Duchstein & Partner
Weitere Informationen: www.metall-keramik-kunststoff.de
Weitere Berichte zu: Beschichtungs-Spezialisten > Coating > Keramik > Kunststoff > Metall > Mikrometer > Oberflächentechnik > Parylene > Parylene-Beschichtungen > Produktveredelung > Rheinland-Pfalz > Schutzschicht > TiXX
Engineered materials: Custom-made magnets
24.05.2012 | The Agency for Science, Technology and Research (A*STAR)
Singapore-made anti-reflective plastics to be commercialised
24.05.2012 | The Agency for Science, Technology and Research (A*STAR)
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
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