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Fasern - ein Konstruktionswerkstoff für High-Tech-Produkte

23.03.2007
Am 19. März 2007 wurde das Kompetenznetzwerk "Fiber International Bremen (FIB) e.V." gegründet, um die Entwicklung von Hochleistungsfasern für High-Tech-Produkte zu beschleunigen. Natürliche Fasern haben sich im Laufe der Evolution als vielseitiges Konstruktionsprinzip bewährt, beispielsweise als Muskeln- und Nervenfasern, Spinnenseide oder Kollagenfasern in Knochen.

In zunehmendem Maße werden Fasern auch in modernen High-Tech-Anwendungen eingesetzt. So profitiert der Wirtschaftsstandort Bremen derzeit bereits in den Zukunftsbranchen Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Maschinenbau sowie in der Informations- und Medizintechnik von den Anwendungspotenzialen innovativer Hochleistungsfasern.

Um Forschung und Anwendung stärker zu vernetzen und Produkte aus Hochleistungsfasern noch schneller in den Markt zu bringen, wurde der Verein "Fiber International Bremen" gegründet. Ziel des FIB ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bereich der Entwicklung und Anwendung innovativer Fasern für High-Tech-Produkte. Der Verein versteht sich dabei als technologie- und branchenübergreifendes Kompetenznetzwerk führender Faserspezialisten und Anwender. Zu den Gründungspartnern zählen neben Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer Institut IFAM, dem Faserinstitut Bremen (FIBRE) und der Universität Bremen auch namhafte Industriepartner wie die Firmen Kümpers, Textechno, Dralon und OHB System. Diese Partner decken wesentliche Wertschöpfungsstufen von der Faserentwicklung über die Produktion bis hin zur Anwendung in High-Tech-Produkten ab. Auf dieser Basis will der FIB e.V. zukünftig weitere Kompetenzträger in das Netzwerk integrieren, um das Wertschöpfungspotenzial von Hochleistungsfasern noch stärker in den Markt zu führen.

Die Gründung des FIB e. V. wurde durch den Bremer Senator für Bildung und Wissenschaft unterstützt. Mit dem FIB e.V. ist es der Freien Hansestadt Bremen gelungen, die Themen "Faserentwicklung und Faserinnovation" für regionale Wertschöpfungen und mit internationaler Ausstrahlung in Bremen zu verankern. Damit wird der FIB e. V. einen wertvollen Beitrag zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Bremen und zur Schaffung neuer Arbeitsplätzen leisten.

Achtung Redaktionen: Ein Bild von der Vereinsgründung sowie das FIB-Logo können in der Uni-Pressestelle angefordert werden.

Weitere Informationen:

Universität Bremen / Faserinstitut Bremen
Fachbereich Produktionstechnik
Dirk Voges
Tel. 0421 218 8782
E-Mail: voges@faserinstitut.de

Eberhard Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bremen.de

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