Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompressorhaube aus einem Guss

27.09.2006
Designfreiheit in großem Format

Schon seit einiger Zeit werden mit Erfolg große, anspruchsvolle Formteile aus dem Polyurethan (PUR)-Integralschaumstoff Baydur® 60 der Bayer MaterialScience AG gefertigt. Jetzt stellt der Werkstoff seine Vielseitigkeit auch in Abdeckhauben für Schraubenkompressoren unter Beweis, die vor allem in medizintechnischen Anwendungen und in der Abfülltechnik eingesetzt werden.

Die CompAir Drucklufttechnik GmbH, Simmern, setzt für ihre neue Produktserie auf eine PUR-Systemlösung, die ihr sowohl bei der Konstruktion als auch bei der Gestaltung sehr viel Freiraum lässt.

Gefertigt werden die Abdeckhauben für die Typen L 15-22 von E. Rinderer PUR-Tech im schweizerischen Altenrhein. Unterschiedliche Wandstärken zwischen drei und 14 Millimetern und die damit verbundenen komplizierten Fließwege sind mit dem Polyurethan leicht zu realisieren. Die acht Gewindebuchsen werden dabei ins Formteil mit eingeschäumt. So wird selbst in kleinen und mittleren Serien eine hohe Funktionsintegration bei großer Wirtschaftlichkeit ermöglicht. Zwei Dichtungen und Blechwinkel werden nachträglich eingebaut, so dass das Formteil mit den Abmessungen 800 mal 700 mal 550 Millimeter bereits fertig montiert an den Kunden CompAir geliefert werden kann.

Dank seiner Sandwich-Struktur - bestehend aus zelligem Kern und massiver Deckschicht - verleiht Baydur® 60 der Haube sowohl mechanische Robustheit als auch Leichtgewichtigkeit. So erfüllt der Werkstoff die Anforderungen einfacher Transportfähigkeit des neuen Druckluft-Centers mit integriertem Trockner optimal. "Zudem garantieren nur Polyurethane eine gute Lärmisolierung, was für unsere Kunden enorm wichtig ist", so Peter Hilgert, Einkäufer bei der CompAir Drucklufttechnik GmbH.

Zudem ermöglicht die hervorragende Oberflächenqualität des Werkstoffes Baydur® 60 eine anspruchsvolle Lackierung der Formteile. Die Druckluft-Center erzeugen einen maximalen Druck von 13 bar. Dabei nehmen sie nicht mehr Raum ein als die Standard-L-Serie von CompAir.

Mit einem Umsatz von 10,7 Milliarden Euro im Jahr 2005 gehört die Bayer MaterialScience AG zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von High-Tech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden.

Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 40 Standorten rund um den Globus und beschäftigt etwa 18.800 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen der Bayer-Gruppe.

News und Informationen über Produkte, Anwendungen und Services der Bayer MaterialScience AG sind unter "www.bayerbms.de" zu erhalten. Daten und Fakten speziell zum Unternehmen finden Sie unter "www.fakten.bayerbms.de".

Hotline für Leseranfragen: Fax: (0221) 9902-160

| BayNews
Weitere Informationen:
http://www.bayerbms.de
http://www.fakten.bayerbms.de

Weitere Berichte zu: Baydur® CompAir Druckluft-Center Formteil Polyurethan

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen
27.06.2017 | Fraunhofer IFAM

nachricht Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter
23.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Latest News

Study shines light on brain cells that coordinate movement

26.06.2017 | Life Sciences

Smooth propagation of spin waves using gold

26.06.2017 | Physics and Astronomy

Switchable DNA mini-machines store information

26.06.2017 | Information Technology