Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Beutelförmige Verpackungen für kohlensäurehaltige Getränke

06.01.2006


Kohlensäurehaltige Getränke werden auf herkömmliche Weise in Glas-, Plastik- oder Blechbehältern verpackt, sodass sie gegen die hohen Druckkräfte beständig sind, die damit einhergehen. Aufgrund dieser Einschränkungen muss jedoch jährlich eine große Menge an "Verlusten" verbucht werden, die auf Brüche oder Deformationen zurückzuführen sind. Eine neue Verpackungstechnologie liefert eventuell eine flexible Lösung für dieses Problem.


Brüche und Deformationen der Verpackungsmaterialien haben nur allzu oft sowohl einen Produktions- als auch einen Gewinnverlust für die Branche der kohlensäurehaltigen Getränke zur Folge. Ob beim internen Transit oder bei der Lagerung - derartige Verpackungsmaterialien sind hohen Druckkräften, Aufprallen, Fällen und Stößen ausgesetzt, die zur Folge haben können, dass das Endprodukt für den Verbraucher ungeeignet ist.

Die Lösung dafür könnte sein, die kohlensäurehaltigen Getränke in weichere, flexiblere Materialien zu füllen. Jedoch gab es bisher kein Material, das dem Druck der kohlensäurehaltigen Getränke standhalten konnte. Nun hat ein israelischer Hersteller flexible Beutel mit einem speziellen Dichtungsmaterial entwickelt. Diese sind beständig gegen die internen Druckkräfte der kohlensäurehaltigen Getränke.


Die spezielle Gestaltung des Dichtungsmaterials bietet die notwendige Sicherheit, die die flexiblen Beutel zu einer entwicklungsfähigen Lösung macht. Abgesehen von der Gestaltung bieten die Beutel selbst interessante Vorteile. Leere Beutel beanspruchen beispielsweise einen geringeren Lagerplatz als Flaschen. Die Beutel weisen eine geschichtete Struktur auf und verbrauchen so beispielsweise weniger Materialien als andere Verpackungsstoffe. Dadurch stellen sie auch eine umweltfreundlichere Alternative dar. Zusätzlich dazu wird der Abfallfaktor erheblich reduziert.

Derzeit suchen die Entwickler nach Partnerschaften mit Ingenieuren, um ihre Technologie auf eine marktfähige Stufe zu bringen. Außerdem wird zur Zusammenarbeit ein Partner aus der Branche der kohlensäurehaltigen Getränke gesucht.

Marianna Grinberg-Fedotova | ctm
Weitere Informationen:
http://www.industry.org.il

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Ein Wimpernschlag vom Isolator zum Metall
17.04.2018 | Forschungsverbund Berlin e.V.

nachricht Neues Material macht Kältemaschinen energieeffizienter
10.04.2018 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Software mit Grips

Ein computergestütztes Netzwerk zeigt, wie die Ionenkanäle in der Membran von Nervenzellen so verschiedenartige Fähigkeiten wie Kurzzeitgedächtnis und Hirnwellen steuern können

Nervenzellen, die auch dann aktiv sind, wenn der auslösende Reiz verstummt ist, sind die Grundlage für ein Kurzzeitgedächtnis. Durch rhythmisch aktive...

Im Focus: Der komplette Zellatlas und Stammbaum eines unsterblichen Plattwurms

Von einer einzigen Stammzelle zur Vielzahl hochdifferenzierter Körperzellen: Den vollständigen Stammbaum eines ausgewachsenen Organismus haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und München in „Science“ publiziert. Entscheidend war der kombinierte Einsatz von RNA- und computerbasierten Technologien.

Wie werden aus einheitlichen Stammzellen komplexe Körperzellen mit sehr unterschiedlichen Funktionen? Die Differenzierung von Stammzellen in verschiedenste...

Im Focus: Spider silk key to new bone-fixing composite

University of Connecticut researchers have created a biodegradable composite made of silk fibers that can be used to repair broken load-bearing bones without the complications sometimes presented by other materials.

Repairing major load-bearing bones such as those in the leg can be a long and uncomfortable process.

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Grösster Elektrolaster der Welt nimmt Arbeit auf

20.04.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Bilder magnetischer Strukturen auf der Nano-Skala

20.04.2018 | Physik Astronomie

Kieler Forschende entschlüsseln neuen Baustein in der Entwicklung des globalen Klimas

20.04.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics