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Metalle, die wie ein Hefegebäck Luft enthalten, setzen sich wegen ihrer besonderen Werkstoffeigenschaften allmählich in industriellen Anwendungen durch. Weit weniger bekannt sind dagegen offenporige Varianten für dekorative Zwecke.
Innenarchitekten können bei ihren Planungen auf eine immense Fülle dekorativer Platten zurückgreifen. Raumteiler und abgehängte Decken etwa gliedern einerseits den Wohnraum oder ein Büro, andererseits sollen sie aber für Licht, Luft oder Schall mehr oder weniger durchlässig sein. Eine Werkstoffgruppe, die dies gewährleistet, sind offenporige Metallschäume. Attraktiv sehen auch Varianten aus, deren Porenlabyrinth mit einem transparenten Kunstharz oder einem farbigen Kunststoff zugegossen wurde. Ihre geschlossenporigen Vetter sind bereits dabei, verschiedene Anwendungen zu erobern: So prädestiniert sie ihr geringes Gewicht für leichte und doch steife Baugruppen in bewegten Maschinen. Im Fahrzeugbau werden sie als Stoßabsorber verwendet, da sie kinetische Energie gut in Verformungsarbeit und Wärme umwandeln. Als Katalysatoren nutzt man die hohe innere Oberfläche der Schäume. Hergestellt werden sie meist, indem Metallpulver mit einem Treibmittel vermischt wird. Nahe am Schmelzpunkt spaltet es Gas ab und schäumt das Metall auf.
Offenporige Schaumplatten lassen sich so nicht herstellen, denn die Poren sollen von der einen Oberfläche zur anderen reichen. Ein Treibgas würde dabei einfach entweichen. Mitarbeiter des Unternehmens m-pore in Dresden bedienen sich eines Gießverfahrens: Zunächst beschichten sie Polyurethanschaum mit Wachs. Die Hohlräume füllen sie mit einer hitzebeständigen Keramikmasse. Gießereifachleute sprechen nun von einer verlorenen Form. Gießt man beispielsweise flüssiges Aluminium bei etwa 700 °C hinein, verbrennt der Kunststoffschaum - die Poren mit einem Durchmesser zwischen einem und fünf Millimetern füllt das Metall. Nachdem die Keramik mit einem Wasserstrahl entfernt wurde, ist die Platte fertig. "Um die verschiedenen Schäumtechniken, Anwendungen und Entwicklungsdienstleistungen konzertiert anbieten zu können, haben wir vor gut drei Jahren den ?Verbund Zellulare Werkstoffe Sachsen? gegründet", sagt Thomas Hipke, Leiter der Abteilung Produktionssysteme am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz. "Am VZWS sind derzeit sechs Partner beteiligt, darunter die m-pore GmbH."
Noch werden die dekorativen und sehr leichten Platten vergleichsweise wenig eingesetzt. Dies mag mit ihrem verhältnismäßig hohen Preis zusammenhängen, der sich daraus ergibt, dass sie noch weitgehend in Handarbeit produziert werden. Doch gilt nicht besonders in ästhetischen Fragen der alte Grundsatz: "Das Leben ist teuer. Man kann’s auch billiger haben, aber dann ist es nicht mehr so schön."
Ansprechpartner:
Dr. Thomas Hipke
Telefon: 03 71 / 53 97-14 56, Fax: -6 14 56
thomas.hipke@iwu.fraunhofer.de
Dr. Dieter Girlich
Telefon: 03 51 / 2 50-22 90, Fax: -22 91
info@m-pore.de
Dr. Johannes Ehrlenspiel | Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen: www.vzws.de
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Ein neuartiger Biopolymer-Film aus Lachs-DNA mit Silber-Nanopartikeln speichert Informationen kostengünstig und umweltverträglich.
Entstanden ist das organische System in fächer- und länderübergreifender Zusammenarbeit von Wissenschaftlern des DFG-Centers for Functional Nanostructures (CFN) am KIT und des Institute of Photonics Technologies an der National Tsing Hua University in Taiwan. Der DNA-Datenspeicher eignet sich unter anderem für biotechnische Anwendungen, etwa als Bauteil in Biosensoren.
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Bildveröffentlichung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO haben das bislang detailreichste Infrarotbild der Sternkinderstube des Carinanebels aufgenommen. Es zeigt vor dem spektakulären Hintergrund einer himmlischen Landschaft auf Gas, Staub und jungen Sterne zahlreiche nie gesehene Details und zählt zu den atemberaubendsten VLT-Bildern überhaupt.
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Auf der embedded world identifizieren Wissenschaftler der Fraunhofer ESK Lücken im Funkspektrum, um diese für zusätzliche Übertragungen zu nutzen.
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...
Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst.
Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen.
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08.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
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