Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

M-Line Pro findet die Nadel im Heuhaufen

16.09.2005



Der Bayerische Forschungsverbund Materialwissenschaften (FORMAT) präsentiert vom 20. - 22. September 2005 auf der MATERIALICA das materialwissenschaftliche Online-Informationssystem M-Line Pro. Unter http://www.werkstoffe.de können Anwender und Wissenschaftler kostenlos online nach Werkstoffen und Anwendungsgebieten recherchieren. Das System enthält annähernd 6000 Datensätze zu Keramiken, Metallen, Kunststoffen, Verbundwerkstoffen und neuerdings auch zu Hölzern - es ist damit das einzige deutschsprachige System, das werkstoffübergreifend Kennwerte und Eigenschaftsmerkmale liefert. Werkstoffhersteller und -entwickler können mit eigenen Werkstoff- und Kompetenzdaten zum Ausbau des Systems beitragen. werkstoffe.de bietet darüber hinaus noch eine Vielzahl an zusätzlicher Werkstoffinformation: eine Datenbank mit Werkstoffexperten, eine Zusammenstellung von neuen werkstoffrelevanten Normen, eine übersichtliche Linksammlung zu weiteren Werkstoff-Websites und einen aktuellen Veranstaltungskalender.


Neuentwicklung und Verbesserung von Werkstoffen sind eine unabdingbare Voraussetzung für technische Entwicklungen. Oftmals ist es aber für kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene FuE-Abteilung schwierig, an aktuelle und zuverlässige Informationen aus der Werkstoffforschung heranzukommen und diese in neue Produkte umzusetzen. In diese Lücke stößt M-Line Pro, das Online-Informationssystem des Bayerischen Forschungsverbundes Materialwissenschaften: M-Line Pro liefert Informationen über Werkstoffe, Werkstoffanwendungen, Forschungseinrichtungen und Werkstoffhersteller. M-Line Pro ermöglicht Ingenieuren in Planung, Entwicklung, Konstruktion und Fertigung den Zugang zum richtigen Werkstoff.

M-Line Pro Werkstoffsuche - Schlüssel zum Werkstoff


Die M-Line Pro Werkstoffsuche bietet fünf ausgeklügelte Suchmenüs von der Suche nach den geeigneten Werkstoffen für bestimmte Bauteile bis hin zur Kennwertsuche. In der Profilsuche hat der Nutzer erstmals die Möglichkeit, innerhalb der Werkstoffgruppen Stahl, Kunststoff, Keramik und Verbundwerkstoffen qualitativ in einem vorgefertigten Anforderungsprofil nach Werkstoffen zu recherchieren. Er wählt die gewünschte Werkstoffgruppe aus und ordnet die Wertigkeiten "niedrig", "mittel" und "hoch" den zur Verfügung stehenden Eigenschaften zu.

Unabhängig vom gewählten Suchmodus erscheint das Suchergebnis immer in Form einer tabellarischen Liste von Werkstoffen, die die geforderten Bedingungen erfüllen. Ins Einzelne gehende Werkstoffdaten lassen sich für die Werkstoffe durch Weiterklicken einsehen. Es gehören dazu mechanische Kennwerte, physikalische Kenndaten und Hinweise für die Verarbeitung.


M-Line Pro Kompetenzsuche - Wegweiser zum Experten

Diese Suche ergänzt die Werkstoffrecherche und bietet Expertenwissen von Institutionen, Forschungsprojekten, Fertigungs- und Prüfverfahren. Viele Einzeldatensätze sind direkt verlinkt mit der Homepage von kompetenten Institutionen oder Firmen.

Um die Datenbank immer aktuell und umfassend zu halten, können alle Anwender auch eigene Werkstoffdaten oder Expertenwissen beitragen. Dazu wenden sie sich direkt an FORMAT.
Sie finden FORMAT in Halle C1, Stand 338.

Kontakt:
FORMAT
Anette Waider
Bayerischer Forschungsverbund Materialwissenschaften (FORMAT)
c/o TU München
Arcisstraße 21
80333 München
Tel 089/289-25481
Fax 089/289-22533
E-Mail waider@werkstoffe.de

Christine Kortenbruck | idw
Weitere Informationen:
http://www.abayfor.de
http://www.werkstoffe.de
http://www.abayfor.de/format

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Studie InLight: Einblicke in chemische Prozesse mit Licht
22.11.2016 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Eigenschaften von Magnetmaterialien gezielt ändern
16.11.2016 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie