Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Klein und vielseitig - Edelmetall-Präzisionskugeln

19.08.2005


W. C. Heraeus verfügt über hohe Fertigungstiefe und breites Edelmetall-Know how - Kugeln für Lotwerkstoff und Medizin


Vielseitig einsetzbar sind Präzisionskugeln aus Edelmetall von W. C. Heraeus



Mit Edelmetallen in einer ebenso einfachen wie intelligenten Darreichungsform ermöglicht die W.C. Heraeus GmbH neue Anwendungen in der Lottechnik und Medizintechnik. Der Konzernbereich des Hanauer Edelmetall- und Technologieunternehmens Heraeus produziert mit einer hohen Fertigungstiefe 0,3 bis 3,5 mm durchmessende Präzisionskugeln aus Edelmetallen bzw. Legierungen. Aufgrund ihrer Eigenschaften werden heute vorwiegend Legierungen auf Basis von Gold, Silber, Palladium und Platin eingesetzt. Die Kugeln können kundenspezifisch mit sehr engen Durchmessertoleranzen hergestellt werden. Als Lotwerkstoff und Kontaktierung, z. B. in Relais als Schaltkontakt, haben sich die winzigen und exakt dimensionierten Edelmetallkugeln bereits neue Anwendungsfelder erobert. Kugeln, die aus verschiedensten Lotlegierungen zusammengesetzt sein können, werden beispielsweise gezielt und in genau definierter Lotmenge an einer Lötstelle zur Verfügung gestellt.



Für andere Bereiche wie die Medizintechnik, produziert das Unternehmen Kugeln aus Titan und Tantal für High-Tech-Anwendungen (etwa zur Lokalisation des Wachstums von Tumoren). Je nach Kundenwunsch können auch galvanisch veredelte Präzisionskugeln aus unedlen Werkstoffen hergestellt werden. Die typischen Werkstoffe für die Kugeln sind Platin-Nickel, Silber-Kupfer, Gold-Silber, Platin-Iridium-Wolfram-Legierungen.

W. C. Heraeus verfügt über ein umfassendes Know how im Umgang mit hohen Temperaturen bei der Bearbeitung von Edel- und Sondermetallen. So können prinzipiell sämtliche Edelmetalle und Edelmetalllegierungen von Heraeus geschmolzen, gereinigt, zu Drähten gezogen und daraus in Kugelform gewonnen werden. Mit speziellen Fertigungseinrichtungen werden die Präzisionskugeln in hoher Qualität und Präzision hergestellt und durchlaufen dabei von der Legierungsschmelze über die einzelnen Fertigungsstufen bis zum Endprodukt verschiedene Qualitätskontrollen. Heraeus verfügt über eigene Labore für metallurgische Untersuchungen.

Die W. C. Heraeus GmbH verarbeitet weltweit die Edelmetalle Gold, Silber und Platin und andere Platingruppenmetallen sowie die Sondermetalle Rhenium, Tantal, Niob und Beryllium primär zu industriellen Produkten für die Automobil-, Halbleiter-, Elektronik- und Medizinindustrie. Ein globaler Verbund aus über 30 Gesellschaften umfasst Fertigungsstätten für alle Stufen der Edelmetallgewinnung und -verarbeitung. W. C. Heraeus nimmt im industriellen Edelmetallhandel international eine herausragende Position ein. Der weltweit tätige Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus ist Markt- und Technologieführer in den Bereichen Edelmetalle, Dentalwerkstoffe, Sensoren, Quarzglas und Speziallichtquellen. 2004 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 8,3 Mrd. € mit weltweit mehr als 9.800 Mitarbeitern in über 100 Tochter- und Beteiligungsunternehmen.

Kontakt / Ansprechpartner:

Heraeus Holding GmbH
Konzernkommunikation
Dr. Jörg Wetterau
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau
Tel.:+ 49 (0) 61 81/35-57 06
E-Mail: joerg.wetterau@heraeus.com

W. C. Heraeus GmbH
Jörg Schielke
Engineered Materials Division
Business Unit Special Metals Technology
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau
Tel.: +49 (0) 6181 / 35-5051
Email: joerg.schielke@heraeus.com

Dr. Jörg Wetterau | Heraeus Holding GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus.de
http://www.wc-heraeus.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Studie InLight: Einblicke in chemische Prozesse mit Licht
22.11.2016 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Eigenschaften von Magnetmaterialien gezielt ändern
16.11.2016 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden «Krebssignatur» in Proteinen

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wichtiger Prozess für Wolkenbildung aus Gasen entschlüsselt

05.12.2016 | Geowissenschaften

Frühwarnsignale für Seen halten nicht, was sie versprechen

05.12.2016 | Ökologie Umwelt- Naturschutz