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Polymere mit eingebautem Bakterienstopp

23.04.2004


Alltags- und Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff mit anti-bakteriell wirkenden Nanopartikeln auszustatten ist sicherlich eine geniale Idee mit weitreichender Wirkung.



An der Herstellung solcher Materialien arbeitet zurzeit eine interdisziplinär zusammengesetzte Forschungsgruppe, an der Wissenschaftler vom Deutschen Kunststoff-Institut in Darmstadt und von der Universität des Saarlandes beteiligt sind.

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Die Wissenschaftler wollen dazu Metallionen, die ihre bakterizide Wirkung in anderen Anwendungen bereits bewiesen haben, in kostengünstige Massenkunststoffe wie beispielsweise Polyethylen einarbeiten. Neben den niedrigen Materialkosten könnte große Stückzahlen – ebenfalls kostengünstig – über Kunststoffspritzguss technologisch realisiert werden.

Permanent hygienische Tür- und Haltegriffe, Knöpfe oder Schalter wären durch diese Innovation, auch ohne den Einsatz von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, möglich.

Deutsches Kunststoff-Institut
Herr Dr. -Ing. Martin Moneke
Tel.: +49 (0)6151/16-2104
Fax: +49 (0)6151/292855
Schloßgartenstr. 6
D-64289 Darmstadt

| NeMa News
Weitere Informationen:
http://www.neuematerialien.de

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