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Kunststoffe als chemische Sensoren

14.08.2003


Die Wissenschaftler Salah Boussaad und Nong Jian Tao von der Arizona State University in Tempe haben einen empfindlichen chemischen Sensor konstruiert. Dazu verwenden die Forscher eine kleine Quarzstimmgabel, deren offenes Ende mit einem nur etwa 500 Nanometer dicken Faden aus einer Nitrocelluloseverbindung überbrückt ist. Nach der Aktivierung des Sensors bewirken sich anlagernde Verbindungen signifikante Veränderungen der Schwingungsamplitude, diese lassen sich elektronisch auswerten.



In einem Demonstrationsexperiment ist es den Forschern kürzlich gelungen, eine Ethanolkonzentration von nur 15 part per million in der Atmosphäre nachzuweisen. Die weiteren Forschungsarbeiten konzentrieren sich nun darauf, den Sensor mit einer hohen Selektivität auszustatten. Dazu wollen die Forscher die Oberfläche des Fadens mit bestimmten Markern ausstatten, die nur die Anhaftung von der jeweils gewünschten organischen Verbindung erlauben.

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»Faden »Kunststoff »Sensor


Nano Letters 3(8) 1173 – 1176 (2003).

Arizona State University
Herr Salah Boussaad
Tel.: +1 (480) 965 9058
USA-85287 Tempe, AZ
Salah.Boussaad@asu.edu

| NeMa

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