Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nutzung innovativer Werkstoffe für die Optoelektronik

30.04.2003


In einem von der EU finanzierten Projekt hat sich eine Arbeitsgruppe mit einer erweiterten Nutzung bereits entwickelter Techniken und Produkte auf dem Gebiet der optoelektronischen Bauelemente beschäftigt. Dies dürfte letztlich zur Entwicklung bedeutender Innovationen bei Design und Implementierung optischer Verbindungen auf Leiterplatten- und Bauelementebene führen.



Die meisten Forschungsergebnisse sind trotz ihrer innovativen Merkmale und ihres Potentials für künftige Anwendungen nur schwierig umzusetzen, vor allem auf dem wichtigen Gebiet der Elektronik. Ein neu entwickeltes technisches Spezialgebiet, das sich mit der Gehäuseunterbringung und Kontaktierung mikroelektronischer Bauelemente beschäftigt, soll zu einer möglichst effektiven Integration von elektronischen Einzelfunktionen zu kompletten Systemen führen. Damit dürfte ein breites Spektrum von elektronischen Baugruppen kompakter, schneller, leistungsfähiger und wettbewerbsfähiger als bisher werden.

... mehr zu:
»Bauelement »ORMOCER »Optoelektronik


Vor diesem Hintergrund wurde in diesem von der EU finanzierten Projekt eine Arbeitsgruppe namens OPTELPAC eingesetzt, deren Ziel die Verwertung von Ergebnissen aus DONDOMCM und DONDODEM ist, zwei Projekten aus dem GROWTH-Programm. Diese beiden Projekte führten zu einer Reihe von innovativen Verfahren und Produkten auf der Grundlage von fortschrittlichen Formulierungen, die unter der Marke ORMOCER registriert sind. Die ORMOCERs eignen sich zur Herstellung von Schichtmustern mit wohldefinierten elektrischen und optischen Eigenschaften und können für unterschiedlichste Zwecke wie z.B. Beschichtungen, Grundwerkstoffe und Mikrosystemkomponenten zur Anwendung kommen.

Aufgrund ihrer optischen Eigenschaften im Mikron-Maßstab eignen sich diese Materialien ausgezeichnet zur Herstellung optischer Verbindungen zwischen Leiterplatten, Modulen und integrierten Schaltungen. Sie lassen sich auf einfache Weise mit Bauelementen wie z.B. VCSEL-Emittern und PIN-Dioden-Empfängern koppeln und in optischen Bussen zur Übertragung von Daten mit Raten von mehreren Gigabit pro Sekunde einsetzen. Man kann daher erwarten, dass sie der Mikroelektronik im Allgemeinen und den Elektronik-Produktionsbetrieben im Besonderen einen gewaltigen Schub verleihen werden, von dem besonders Organisationen aus den Bereichen Computertechnik und Telekommunikation profitieren werden.

Kontakt

Michael Popall (Dr)

Fraunhofer Institut ISC
Institut für Silicatforschung
Head of the Group ORMOCERs/Micro Systems Technology
Neunerplatz 2
9708
Würzburg
GERMANY
Tel: +49-931-4100522
Fax: +49-931-4100559
E-Mail: popall@isc.fhg.de

| Cordis Technologie-Marktplatz
Weitere Informationen:
http://www.compete.tm.fr
http://dbs.cordis.lu/fep-cgi/srchidadb?ACTION=D&SESSION=&DOC=1&RCN=EN_RCN:1016&CALLER=OFFR_TM_DE&TBL=DE_OFFR

Weitere Berichte zu: Bauelement ORMOCER Optoelektronik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen
27.06.2017 | Fraunhofer IFAM

nachricht Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter
23.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie