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Werkstoffanalyse dank Laser-Ablation

22.01.2003


Die Laser-Ablation besteht darin, ein Material mit einem Laser zu erhitzen. Dabei wird ein Plasma gebildet, welches ein optisches Spektrum mit den spezifischen Emissionslinien der anwesenden Elemente ausstrahlt. Diese von Forschern des CEA (französische Atomenergiebehörde) Mitte der 80 Jahre entwickelte Technologie wird nun weiterentwickelt und vermarktet. Mit Hilfe des Lasers ist sowohl die Mikro- als auch die Makroablation möglich, wobei der Grössenunterschied der Interaktion auf dem Auftreffpunkt liegt. Im Fall der Makroablation liegt diese Grösse zwischen 50 mm und 1 mm, während für die Mikroablation die Grösse zwischen 3 mm und 50 mm liegt. Diese Technik vereint in sich verschiedene Vorteile: sie kann, im Gegensatz zu anderen Methoden, die nur im Vakuum ablaufen können, unter Luftdruck durchgeführt werden. Sie kann sowohl auf Materialien aller Aggregatzustände angewendet werden, ob fest, flüssig oder gasförmig, als auch auf leitfähige oder nichtleitende Stoffe und auf Aerosole, mit oder ohne Kontakt zwischen dem Werkstoff und dem Analysiergerät. Aus diesem Grund kann sie auch in besonders schwer zugänglichen und schwierigen Umgebungen angewendet werden. Sie ermöglicht sogar die Wahrnehmung von Elementen mit nur wenigen Teilen pro Million (ppm). Verschiedene Anwendungen könnten so verwirklicht werden. Eine davon wird zusammen mit dem CNES (französisches Zentrum für Raumfahrtstudien) entwickelt: es handelt sich dabei um ein Analysiergerät, das einen Raumtransport bis zum Planeten Mars überstehen könnte, um dort die Gesteine zu analysieren.



Kontakt: Annie Rivoallan – CEA Saclay


Tel.: +33 1 69 08 66 25
@: rivoallan@carnac.cea.fr

Quelle:
Wissenschaft-Frankreich 23, 22.01.2003
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Nicolas Cluzel | Wissenschaft-Frankreich

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