Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

AiF fördert gemeinsame Forschung im Korrosionsschutz

21.01.2003


Das Kuratorium Korrosionsforschung, ein Zusammenschluss von elf Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" (AiF), stellt Problemlösungen für den metallischen Leichtbau vor. Im Mittelpunkt stehen die Modifikation und die Veredelung von Oberflächen, um korrosive Angriffe zu vermeiden. Die interdisziplinäre Veranstaltung am 28. Januar in Frankfurt greift Vorhaben aus so unterschiedlichen Forschungsgebieten wie chemische Technik, Schweißen, Verzinken, Metallchemie und Stahlanwendungen auf. Sie soll Forschungsaktivitäten bündeln helfen und Ergebnisse vor allem für kleine und mittlere Unternehmen einfacher zugänglich machen. Wissenschaftler präsentieren Projekte, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit über die AiF gefördert wurden.



Am Institut für Füge- und Strahltechnik der Universität Magdeburg hat ein Forscherteam Schweißverfahren untersucht, die für die Verarbeitung hochkorrsionsbeständiger Edelstähle und Legierungen auf Nickel-Basis geeignet sind, wie sie beispielsweise bei Anlagen der Umwelttechnik zum Einsatz kommen. Wissenschaftler aus Dresden haben eine spezielle Art der Korrosion an beschichteten Aluminiumwerkstoffen erforscht, die durch salzhaltige Substanzen und hohe relative Luftfeuchtigkeit besonders in Küstenatmosphäre hervorgerufen wird. Ihre Ergebnisse liefern Empfehlungen für eine geeignete Oberflächenvorbehandlung und optimale Werkstofflegierungen. Die metallische oder keramische Beschichtung von Aluminiumschäumen durch thermische Spritzverfahren soll die Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffs für den Leichtbau erweitern. Sie kommt ebenso zur Sprache wie die Implantation von Halogenionen, die die Oxidationsbeständigkeit von Titan-Aluminium-Legierungen erhöht.

... mehr zu:
»AiF »Korrosionsschutz »Leichtbau


Ansprechpartner: Till Weber, Gesellschaft für Korrosionsschutz,
E-Mail: gfkorr@dechema.de, Tel.: 069 7564-436


Pressearbeit: AiF, Silvia Behr, E-Mail: presse@aif.de, Tel.: 0221 37680-55


Silvia Behr | idw
Weitere Informationen:
http://www.aif.de

Weitere Berichte zu: AiF Korrosionsschutz Leichtbau

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Wussten Sie, dass Verpackungen durch Flash Systeme intelligent werden?
23.05.2017 | Heraeus Noblelight GmbH

nachricht Bessere Kathodenmaterialien für Lithium-Schwefel-Akkus
17.05.2017 | Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten