Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

M-Line Pro: kostenlos zum richtigen Werkstoff per Mausklick

27.09.2002


Der Bayerische Forschungsverbund Materialwissenschaften (FORMAT) präsentiert auf der Materialica 2002 (Halle B1, Stand B1.105) das materialwissenschaftliche Online-Informationssystem M-Line Pro. Damit lässt sich online nach Werkstoffen und nach Werkstoffexperten recherchieren. Das werkstoffübergreifend ausgerichtete System enthält schon mehr als 1150 Datenblätter zu Metallen und Keramiken, die Integration der Polymere ist angelaufen. Die Aufnahme von Verbundwerkstoffen und Naturstoffen ist für die nahe Zukunft geplant. Bereits annähernd 1000 Institutionen sind deutschlandweit mit ihren Werkstoffkompetenzen in M-Line Pro eingetragen. Die Nutzung des Systems ist kostenlos. Es lässt sich im Internet aufrufen unter: http://www.format.mwn.de. Werkstoffhersteller und -entwickler haben die Möglichkeit mit eigenen Werkstoff- und Kompetenzdaten zum Ausbau des Systems beizutragen.



M-Line Pro ist in den neu konzipierten Internetauftritt von FORMAT eingebettet, der eine Menge an zusätzlicher Werkstoffinformation (Veranstaltungskalender, umfangreiche Linksammlung zu relevanten Adressen u.v.m.) bietet.



Der Werkstoff entscheidet

Neue technische Entwicklungen setzen Neuentwicklung oder Verbesserung von bestehenden Werkstoffen voraus. Oftmals ist es aber für kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene FuE-Abteilung schwierig an aktuelle und zuverlässige Informationen aus der Werkstoffforschung heranzukommen und diese in neue Produkte umzusetzen. Der Bayerische Forschungsverbund Materialwissenschaften - FORMAT - schafft hier mit seinem neu entwickelten Online-Informationssystem M-Line Pro Abhilfe. M-Line Pro liefert Auskünfte über Werkstoffe, Forschungseinrichtungen, Prüf- und Untersuchungsmethoden, Verarbeitungsverfahren sowie in Kürze über Werkstoffhersteller. M-Line Pro hilft dem Ingenieur in Planung, Entwicklung, Konstruktion und Fertigung einen an den Anforderungen ausgerichteten Zugang zu aktuellen Werkstoffen verschiedener Gruppen zu finden. Im Endausbau sind mehrere tausend Datenblätter zu Metallen und Leichtmetallen sowie zu den Keramik-, Polymer-, Verbund- und Naturwerkstoffen in M-Line Pro enthalten.


M-Line Pro Werkstoffsuche: Schlüssel zum Werkstoff

M-Line Pro Werkstoffsuche bietet zur Erschließung der Werkstoffdaten fünf ausgeklügelte Suchmenüs von der Volltext- bis zur Kennwertsuche. Besonders die Profilsuche eröffnet einen völlig neuen Zugang zu den Werkstoffdaten. Der Nutzer hat erstmals die Möglichkeit innerhalb festgelegter Werkstoffgruppen qualitativ in einem vorgefertigten Anforderungsprofil nach Werkstoffen zu recherchieren. Hierzu wählt er die gewünschte Werkstoffgruppe aus und ordnet die Wertigkeiten ?niedrig?, ?mittel? und ?hoch? den zur Verfügung stehenden Eigenschaften zu. Für das Beispiel Eisenbasiswerkstoffe sind dies die Festigkeit, Härte, Zähigkeit, Warmstreckgrenze und Zeitstandfestigkeit. Diese numerisch nicht festgelegten Ingenieurbegriffe und die qualitativen Anforderungen werden mit Hilfe eines Übersetzungsprogramms in definiert festgelegte Kennwerte, wie Zugfestigkeit, Kerbschlagbiegefestigkeit, Dehnung u.a. umgesetzt und danach die Werkstoffvorschläge getroffen. Es müssen nur die notwendigen Anforderungen bewertet werden.
Unabhängig vom Suchmodus erfolgt die Ausgabe der Werkstoffvorschläge in einer Kurzübersicht und auf Mausklick in vollständigen Werkstofftabellen mit mechanischen, thermischen und physikalischen Kennwerten.

M-Line Pro Kompetenzsuche: Weg zum Experten

Diese Suche ergänzt die Werkstoffrecherche und ermöglicht Expertenwissen zu Werkstoffen in Form von Institutionen, Forschungsprojekten, Fertigungs- und Prüfverfahren zu finden. In der Regel kann man von den Einzeldatensätze auf die Homepage der recherchierten Institutionen oder Firmen zugreifen und gewinnt dadurch zusätzliche Informationen.

Aufnahme von Werkstoffen und Expertenwissen

Um die Datenbank immer aktuell und umfassend zu halten, besteht für den Nutzer die Möglichkeit eigene Werkstoffdaten oder eigenes Expertenwissen beizutragen. Dies kann online erfolgen oder aber Sie wenden sich direkt an FORMAT.


Ansprechpartner:
Dr. Günther Weiss
FORMAT
Arcisstraße 21
80333 München
Telefon: (089)2 89-2 54 81
Fax: (089)2 89-2 25 33
E-Mail: format@format.mwn.de
Internet: http://www.format.mwn.de


Christine Kortenbruck | idw
Weitere Informationen:
http://www.format.mwn.de

Weitere Berichte zu: ForMaT M-Line Mausklick Online-Informationssystem Werkstoffdaten

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Materialwissenschaften:

nachricht Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen
27.06.2017 | Fraunhofer IFAM

nachricht Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter
23.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Materialwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie