Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zulieferer erweitert seine Tiefzieh-Kapazitäten

26.01.2009
Das Tiefziehen nach DIN 8584 gilt als die wichtigste Technik der Blechumformung überhaupt. Der Zulieferer Rübsamen, Bad Marienberg, setzt das Verfahren sowohl für die Herstellung von Klein- als auch von Großserien bis 100000 Stück ein. In modernen Fertigungslinien realisiert der Umformspezialist in wachsendem Maße anspruchsvolle Formteile für die Energie- und Medizintechnik.

Der allgemeine Maschinen- und Anlagenbau gehört traditionell zu den großen Abnehmern von tiefgezogenen Blechformteilen aus dem Hause Rübsamen. Seit mehreren Monaten aber fertigt das Traditionsunternehmen verstärkt auch Tiefziehteile für die Medizintechnik und die Energietechnik. „Vor allem die Boom-Branchen aus den Bereichen der erneuerbaren Energien, also die Hersteller von Windkraft- oder Photovoltaik-Anlagen, zeigen wachsendes Interesse an unserem Leistungsspektrum auf dem Gebiet des Tiefziehens“, berichtet Geschäftsführer Thomas Röttger, der das Unternehmen Rübsamen gemeinsam mit Jürgen Abromeit und Joachim Theiß leitet.

Blechformteile für die „grüne“ Energietechnik

Der Bad Marienberger Zulieferer liefert Tiefzieh-Blechteile von Losgröße 1 bis 100 000 aus sehr unterschiedlichen Stahllegerien. Auch hochvergütete und VA-Stähle sind darunter – sowie die Leichtmetalle Aluminium und Magnesium. Außerdem werden bei Rübsamen Zink- und Buntmetallbleche nach DIN 8584 tiefgezogen. Verfahrensbedingt liegen die geometrischen Schwerpunkte auf einseitig offenen oder auch rotationssymmetrischen Hohlkörpern mit Durchmessern von 20 bis 2000 mm sowie halbseitig offenen Bauteilen mit Kantenlängen von 2000 mm × 1500 mm. In vielen Fällen handelt es sich dabei um Gehäusekomponenten, Abdeckungen oder Verkleidungen.

Sonderwünsche in Rekordzeit

Je nach geforderter Belastbarkeit und Konstruktion können die tiefgezogenen Blechformteile Wanddicken von 0,5 bis 15 mm haben. „Aufgrund unserer Fertigungs- und Logistikmöglichkeiten können wir selbst anspruchsvolle Sonderwünsche erfüllen, an die sich andere Zulieferer nicht heran trauen. Auf Wunsch realisieren wir auch hauchdünne Blechformteile in Rekordzeit“, erklärt Seniorchef Joachim Theiß.

In den letzten Monaten hat Rübsamen neben seinen Logistikkapazitäten vor allem seine Fertigungskompetenz in der Blechbearbeitung ausgebaut: Eine neue Laserschneidmaschine erhöht sowohl das Qualitätsniveau als auch die Produktivität beim Zuschneiden von Blechtafeln, und eine neue 600-t-Presse erweitert die Möglichkeiten beim Tiefziehen und Stanzen.

Laut Joachim Theiß hat sich der Zulieferer Rübsamen als Qualitätslieferant auf dem Gebiet der Blechumformung etabliert. Man befindet sich auf einem kontinuierlichen Wachstumskurs. Das gilt sowohl für das Tiefziehen als auch für das Spezialgebiet, das Metalldrücken. Das Unternehmen ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001.

Manfred Stiller | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/konstruktionselemente/articles/168153/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Elektrische Spannung: Kaiserslauterer Ingenieure erforschen Versagen bei Kugellagern
28.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE