Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Werkzeug-Spannsystem für die Mikrobearbeitung

06.11.2008
Das Spannsystem ER hat Rego-Fix speziell für hohe Drehzahlen beim Einsatz auf CNC-Bearbeitungszentren der neuesten Generation entwickelt und sorgt laut Hersteller in der Mikrozerspanung für höchste Präzision und beste Resultate. Als Beispiel dafür wird der Werkzeug-Hersteller Fraisa aus dem schweizerischen Bellach genannt, der das Spannsystem einsetzt.

Warum, erläutert Stefan Senn, Anwendungsentwickler bei Fraisa: „Im Gesamtsystem ist jede Komponente in ihrer speziellen Ausführung wichtig für den Erfolg. Es nützt nichts, wenn wir ein Hochleistungswerkzeug einsetzen, ohne dass das Spann- und Maschinenkonzept ebenfalls aus dem Hochleistungs-Qualitätsbereich zur Verfügung steht. So hat auch das Spannmittel entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis eines Prozesses. Dies insbesondere im Bereich Mikrotechnik. Denn dort stehen hohe Rundlauf- und Planlaufqualität sowie die Reproduzierbarkeit der Prozesse an vorderster Stelle.“

Rundlaufgenauigkeit beeinflusst Standzeit

In diesem Bereich suchte Fraisa nach Lösungen für die Mikrobearbeitung, denn die Werkzeuge mit 3 mm Schaftdurchmesser überhitzen beim herkömmlichen Schrumpfen, und der Rundlauf ist nicht mehr gegeben. „Für die Standzeiten der Werkzeuge ist aber der genaue Rundlauf das A und O“, weiß Fraisa-Mitarbeiter Michael Hirschi.

Er kann auch ein Beispiel nennen: „Wenn die Rundlaufgenauigkeit bei 0,001 mm liegt, dann fertige ich mit einem Zerspanungswerkzeug mit 0,8 mm Durchmesser auch bei großen Vorschüben bis zu 10000 Bohrungen. Wenn aber der Rundlauf über 0,004 mm liegt, komme ich lediglich noch auf einige Hundert Bohrungen.“

Spannmutter ist für höchste Drehzahlen ausgelegt

Das ER-System HSK-E 32, so Rego-Fix, deckt alle Anforderungen an Spannbereich, Rundlaufgenauigkeit und Geometrie des Spannsystems ab. Bei der speziellen Ausführung des Mikrofräsersystems arbeitet der Anwender mit der ER-MS-Spannmutter, die speziell für höchste Drehzahlen konzipiert wurde.

Diese Spannmutter hat allseitig fein bearbeitete Konturen und dadurch minimale Restunwucht. Weil diese Mutter keine Auszugsschulter hat, erfolgt der Auszug der Spannzange mittels des Spezialschlüssels E MS.

Maximale Drehzahl beträgt 80000 min—1

Höchste Rundlaufgenauigkeit und minimale Restunwucht sind auch bei der maximalen Tourenzahl von 80000 min—1 gewährleistet, betont Rego-Fix. Wie erläutert wird, sind die Werkzeugaufnahmen mit G 2,5 bei 25000 min—1 ausgewuchtet, und weil alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind, hebt sich die Präzision des Systems deutlich gegenüber Mitbewerbern ab.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/153198/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Nimm zwei: Metallische Oberflächen effizient mit dem Laser strukturieren
15.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie