Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Werkstückspeicher- und -handlingsysteme automatisieren Bearbeitungszentren

20.01.2010
Durch die Wirtschaftskrise strukturieren sich viele Betriebe momentan um oder haben dies bereits getan. Dabei spiele die Automatisierung von Fertigungsabläufen eine wichtige Rolle, weil selbst mit einer dezimierten Belegschaft so der Grundstein für einen Aufschwung geschaffen werden könne, so Tobias Farr, Vertriebsprofi der Langtechnik GmbH in Neuhausen, im Vorfeld der Metav 2010.

Das Unternehmen offeriert dafür die optimale Automationslösung: Die Werkstückspeicher- und -handlingsysteme Eco Compact und Eco Tower bieten eine maximale Speicherkapazität von 10 beziehungsweise 100 Paletten, wobei bei der kleineren Eco-Compact-Anlage jederzeit eine Nachbestückung mit Werkstücken möglich ist, wie das Unternehmen auf der Metav 2010 zeigen will. „Beide Systeme bestechen durch die gute Zugänglichkeit ohne Absperrungen, bei der auch eine weitere manuelle Bedienung des Bearbeitungszentrums gewährleistet wird“, sagt Farr.

Werkstückspeicher und Werkstückhandling für jede Werkzeugmaschine

Das Werkstückspeicher- und -handlingsystem kann an jede Werkzeugmaschine platzsparend und in kürzester Zeit angebunden werden. Wie Farr erklärt, ist kein Programmieraufwand notwendig und es ergeben sich nur kurze Schulungszeiten für den Maschinenbediener, was Fehlbedienungen der Anlage ausschließt.

Das Handling der Werkstücke überzeugt durch unkomplizierte Technik, wobei die Prozesssicherheit während der Bearbeitung aufgrund der modernen Spanntechnik jederzeit gegeben ist. „Weiterhin passen die geringen Anschaffungskosten sowie die Wartungsfreiheit des robusten Systems optimal in eine konjunkturschwache Zeit“, ist sich Farr sicher.

Werkzeugmaschinen-Automatisierung inklusive Spannmitteln und Schnittstellen

Ein weiterer Vorteil ergibt sich seiner Meinung nach für den Anwender daraus, dass alle für die Automatisierung notwendigen Elemente aus einer Hand geliefert werden. So bietet die Lang Technik nicht nur die Automationsanlage an sich, sondern eine Komplettlösung mit dazugehörigen Spannmitteln sowie allen notwendigen Schnittstellen zur Maschine an.

„Die dadurch erlangte Unabhängigkeit von Maschinenherstellern gewährt dem Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit und Transparenz“, so Farr, „da es für das ganze System lediglich einen Ansprechpartner gibt.“ Messebesucher können sich von den Vorzügen des Eco-Compact-Systems überzeugen. Die HWR Spanntechnik GmbH, der Exklusiv-Handelspartner von Lang für Norddeutschland, zeigt die Anlage live auf ihrem Messestand.

HWR Spanntechnik GmbH auf der Metav 2010: Halle 9, Stand B43

Lang Technik GmbH auf der Metav 2010: Halle 9, Stand B43

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/zerspanungstechnik/articles/246497/

Weitere Berichte zu: Automatisierung Bearbeitungszentrum Spannmittel Spanntechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht rollFEED® Turning auf EMAG Maschinen: Tempomacher für die Drehbearbeitung
17.10.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Schuler-MSC2000-Dual-Servopresse am Fraunhofer IPT für Werkzeugtests und Entwicklungsprojekte
17.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise