Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Werkstücke genau außen- und innenschleifen mit flexibler Außenrundschleifmaschine

01.10.2009
Werkstücke auf einfachste und schnellste Art fertig zu bearbeiten, ermöglicht eine flexible Außenrundschleifmaschine mit Innenschleifvorrichtung und einem frei programmierbaren Schleifspindelstock mit B-Achse. Sowohl im Futter als auch zwischen den Spitzen ist Einstech- und Pendelschleifen möglich.

Anwender setzen heutzutage konsequent auf moderne Rundschleifmaschinen. Gefordert sind dabei kurzes und einfachen Rüsten, vielseitige und flexible Nutzung, gute Zugänglichkeit, hohe Präzision und eine leistungsfähige Steuerung mit benutzerfreundlicher Bedienung. Mit der Erweiterung der Grindor-Rundschleifmaschinenbaureihe um die Ausführungen allround und speed erfüllt der Schwarzwälder Schleifmaschinenhersteller Erwin Junker diese Anforderungen. Besonderes Merkmal der beiden neuen Schleifmaschinen ist die gelungene Kombination von ausgereifter Technik, Qualität und höchster Präzision zu niedrigem Invest und damit maximaler Wirtschaftlichkeit im Betrieb.

Optionen und Zubehör erweitern Anwendungsbereich

Die Grindor allround ist universell, hochgenau, flexibel und damit prädestiniert sowohl für die Herstellung von Einzelteilen und Kleinserien als auch für die Produktion von größeren Werkstückserien, für die umfangreiche Optionen und Zubehör zur Verfügung stehen. Die Maschine eröffnet ein sehr breites Anwendungsspektrum und ist aufgrund der frei programmierbaren B-Achse (Achsauflösung 0,0001°) vielseitig einsetzbar. Diese hochgenaue und komplett neu entwickelte B-Achse ist einfach, robust und zuverlässig auch im härtesten Schleifbetrieb.

Für den Schleiffachmann eröffnet das beim Schleifen viele Möglichkeiten, so ist beispielsweise ein entsprechendes Profilieren der Schleifscheibe für das Schleifen von Konen oder Fasen nicht erforderlich. Der maximale Schwenkbereich der B-Achse beträgt 210° (180° ±15°). Durch Einstechen, Mehrfach-Einstechen, Pendeln, auch mit eingeschwenkter B-Achse, sind nahezu alle Schleifaufgaben an Außen- und Innenrundschleifbearbeitungen möglich.

Mit einer Einspannlänge von 800 mm und einer Spitzenhöhe von 150 mm sowie einem Werkstückgewicht bis 80 kg deckt die Grindor allround ein weites Teilespektrum ab. Außer Korund- können auch CBN- und/oder Diamant-Schleifscheiben eingesetzt werden. Das bietet für den Anwender weitreichende Vorteile: Werkstücke aus unterschiedlichen Werkstoffen oder Werkstoffkombinationen können geschliffen werden. Ein schnelles, manuelles Nachschleifen an Einzelwerkstückdurchmessern durch das Zustellen der Achsen X, Z und B mittels der elektronischen Handräder ist ohne wesentlichen Programmieraufwand möglich.

Das leichte und logische Bedienen und Programmieren der Maschine durch Piktogramme, Dialogprogrammierung und übersichtliche, leicht verständliche Software gewährleisten einen hohen Bedienkomfort. Die ergonomisch gestalteten Eingabemasken für fehlerminimierte Dateneingabe sorgen für eine weitere Annehmlichkeit. Integrierte Hilfsfunktionen erleichtern die Dateneingabe bei manuellem Schleifen (Schleifzyklen mit DIN/ISO kombinierbar).

Basisversion mit riemengetriebener Innenschleifvorrichtung ausgestattet

Für das Innenschleifen ist die Basisversion der Grindor allround mit einer riemengetriebenen Innenschleifvorrichtung ausgestattet. Diese kann auch über einen Frequenzumformer geregelt werden. Für kleinste Werkstück-Innendurchmesser können HF-Schleifspindeln eingesetzt werden. Unterschiedliche Spindeln stehen als Option zur Verfügung. Mit der komfortablen CNC Fanuc 21i verbinden sich Präzision am zu schleifenden Werkstück, Leistung und Qualität. Digitale, großzügig dimensionierte Achsantriebe und ein hochgenaues Absolutmesssystem in allen CNC-Achsen sichern dem Anwender einen hohen Nutzen. Optional ist ein Teleserviceanschluss möglich.

Das modulare Konzept möglicher Schleifspindelstockvariationen bietet für den Anwender unterschiedliche Varianten:

-ein Maschinenkonzept für das Außenrundschleifen mit einer Schleifspindel und

-ein Maschinenkonzept für das Außen- und Innenrundschleifen mit je einer Schleifspindel (weitere Varianten sind auf Anfrage möglich).

Mögliche Schleifbearbeitungen sind das kombinierte Außen- und Innenschleifen mit Werkstückspannung mittels Magnetspannfutter in einer Aufspannung oder das Außenrundschleifen zwischen Spitzen, alternativ Spannzangensystem oder Dreibackenfutter. Die Grindor speed ermöglicht wirtschaftliches Hochgeschwindigkeitsschleifen von Klein- und Mittelserien, auch im 1- oder 1,5-Schicht-Betrieb.

Hochgeschwindigkeitsschleifen nach dem Schälschleifverfahren

Als Pionier des Hochgeschwindigkeitsschleifens mit CBN- und Diamant-Schleifwerkzeugen, basierend auf einer über 30-jährigen Erfahrung, hat die Junker-Gruppe mit der Grindor speed eine weitere CBN-Außenrundschleifmaschine konzipiert. Die Außenrundschleifmaschine ist ein kompaktes und robustes Kraftpaket zum Außenrund-Hochgeschwindigkeitsschleifen nach dem Schälschleifverfahren von rotationssymmetrischen Werkstücken.

Wirtschaftlich bei für Klein- und Mittelserien

Die Maschine bietet absolute Wirtschaftlichkeit für Klein- und Mittelserien. Die Maschine hat bis zu zwei Hochleistungsschleifspindeln mit je 12 kW Antriebsleistung und maximal 400 mm Schleifscheibendurchmesser. Der Schwenkbereich der frei programmierbaren B-Achse von 210° (180° ±15°) ermöglicht durch die CNC Fanuc 21i das Schleifen nahezu aller Werkstückkonturen. So beispielsweise Außenrund-, Planschultern, Konen, Fasen, Ringnuten, Einstiche und Anzugsgewinde. Die Grindor speed ermöglicht das Schleifen ohne Werkstückmitnehmer. Das spart Zeit und vereinfacht das Werkstückhandling.

Durch den Einsatz von CBN- oder Diamantschleifwerkzeugen und einer Umfangsgeschwindigkeit von bis zu 140 m/s können praktisch alle Werkstoffe und Werkstoffkombinationen geschliffen werden: Stahl, Aluminium, Hartmetall, Industriekeramik, Sinterwerkstoff oder Kunststoff. Aufgrund der hohen Flexibilität im Hinblick auf die Schleifbearbeitung unterschiedlichster Werkstoffe und Werkstückkonturen in hoher Qualität ist das Maschinenkonzept besonders geeignet für die produzierende Schneidwerkstoffindustrie. Insbesondere bei der Hartmetallbearbeitung ist eine Leistungssteigerung gegenüber dem konventionellen Schleifverfahren von bis zu 600% möglich.

Hohe Leistung der Maschine ermöglicht markante Produktionsvorteile

Das leichte und logische Bedienen und Programmieren der Maschine durch Piktogramme, Dialogprogrammierung und übersichtliche, leicht verständliche Software gewährleistet einen erstklassigen Bedienkomfort. Integrierte Hilfsfunktionen erleichtern darüber hinaus die Dateneingabe bei manuellem Schleifen (Schleifzyklen mit DIN/ISO kombinierbar).

Das Junker-drei-Punkt-Aufnahmesystem am Schleifspindelstock und am Werkstückspindelstock sorgt für kurze Wechsel- und Rüstzeiten. Dieses in der Praxis bewährte System steigert die Rundlaufgenauigkeit auf ≤ 0,002 mm. Die werkstattorientierte Junker-Programmiersoftware sorgt für effiziente Prozessabläufe sowie für sehr einfaches Programmieren durch eine klar strukturierte Bedienoberfläche.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/232202/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Das Auto lernt vorauszudenken
28.06.2017 | Technische Universität Wien

nachricht Stresstest über den Wolken
21.06.2017 | Hochschule Osnabrück

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive