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Walzprofiliersoftware von Ubeco ermöglicht jetzt auch Trapezprofileinformung

21.10.2008
Werden relativ breite Bänder in einer Walzprofilieranlage zu Trapezprofilen geformt, ist der Verlauf der Bandkante für den Erfolg von entscheidender Bedeutung, wie Ubeco auf der Euroblech 2008 zeigt. Zum einen muss der Weg so kurz wie möglich sein, damit die Bandkante ausschließlich elastisch gedehnt wird.

Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist die Gerade – doch dabei wird die Bandkante sowohl im Einlauf als auch im Auslauf geknickt. Deshalb gilt als zweiter wichtiger Gesichtspunkt für die Wahl der Übergangskurve, dass die Bandkante tangential ein- und auslaufen muß. In der Praxis benutzt man häufig einen linearen Übergang mit Rundungsradien im Ein- und Auslauf oder einen kosinusförmigen Verlauf.

Nach dem Entwurf des fertigen Trapezprofils mit der Rollformsoftware Ubeco Profil erzeugt das Programm automatisch die Profilblume für beliebige Trapezprofile, wahlweise mit kosinusförmiger Übergangskurve oder einem linearen Verlauf mit einstellbaren Rundungsradien.

Um ein Trapezprofil zu formen, beginnt man immer mit den inneren Trapezen, damit das Material im Laufe der Umformung von außen nach innen „fließen“ kann. Es kann eingestellt werden, ob das Trapez oder die Trapezflanke als Einheit gebogen werden soll: Wird das Trapez als Einheit gebogen, sind weniger Gerüste erforderlich und das Material kann schlecht nach innen „fließen“, dadurch sind Tiefzieheffekte möglich.

Wird die Trapezflanke als Einheit gebogen, sind mehr Gerüste erforderlich und das Material kann besser nach innen „fließen“. Allerdings erzeugt die Auf- und Abbewegung der Bandkante höhere Bandkantendehnungen, die sich durch Fahren ins Tal verringern lassen.

Ubeco GmbH, Halle 11, Stand F44

Claudia Otto | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/umformtechnik/articles/151184/

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