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Wärmepumpe entzieht auch frostiger Luft Energie

29.01.2009
Mitsubishi Electric hat eine Luft/Wasser-Wärmepumpe vorgestellt, die Herstellerangaben zufolge selbst an kalten Wintertagen eine besonders hohe Wirtschaftlichkeit aufweist. Die Zubadan-Wärmepumpe heizt demzufolge noch bei Temperaturen von -15 °C, wenn konventionelle Wärmepumpen nur noch 60% Leistung erbringen, mit einer Leistung von 100%.

Die Wärmepumpe arbeitet mit der so genannten Flash-Injection-Technik, die einen Betrieb auch noch bei -25 °C garantieren soll. Die Geräte wurden unter anderem zum Beheizen von kleineren Gewerberäumen konzipiert. Mitsubishi Electric bietet die Wärmepumpe in den Leistungsstufen von 8, 11,2 und 14 kW an. Die Wärmepumpe kann bestehende Heizkörper oder Fußbodenheizungen betreiben, außerdem kann sie für die Warmwasserbereitung eingesetzt werden. Das Gerät weist 94 cm Breite, 135 cm Höhe und 33 cm Tiefe auf.

Wärmepumpe gewinnt Wärme aus gespeicherter Sonnenenergie

Zubadan ist japanisch und bedeutet „super heizen“, so Mitsubishi Electric. Das Prinzip von Luft-Wärmepumpen ist einfach: Die Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärmeenergie, die zum Heizen und zur Trinkwassererwärmung ins Haus transportiert wird – dies funktioniert auch bei Minusgraden. Aus 3 kW in der Luft gespeicherter Sonnenenergie und 1 kW elektrischer Antriebsleistung aus der Steckdose werden 4 kW Heizleistung gewonnen.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/energietechnik/articles/168961/

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