Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vollhartmetall-Schaftfräser für hohe Zerspanraten

30.01.2009
Der Werkzeugspezialist WNT hat sein Fräsprogramm Monster Mill um den Vollhartmetall-Schaftfräser ICR erweitert. Speziell entwickelt für das Schruppen und Schlichten von rost- und säurebeständigen Stählen, eignet sich dieses vielseitige Werkzeug laut WNT ebenso für die Bearbeitung anderer Stähle und Nichteisenmetalle.

Die Fräser erreichen dabei hohe Zerspanraten bis zu 700cm3/min in Stahl, Stahlguss, hochwarmfesten Legierungen und Titan sowie in verschiedenen NE-Metallen, die eine Zugfestigkeit über 300 N/mm2 aufweisen.

Für Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit sorgt laut WNT die Kombination aus einem leistungsfähigen Hartmetall-Korpus und der Nanolayer-PVD-Beschichtung des Ti1500. Wie erläutert wird, gewährleistet die ausgeprägte Biegefestigkeit der Hartmetallsorte K30F eine besonders hohe Stabilität des Werkzeugs, wie sie in der produktiven HPC-Zerspanung unabdingbar ist.

Fräser bietet Hohe Verschleißfestigkeit bis 900° C

Geräumige Spannuten ermöglichen eine schnelle und sichere Abfuhr des anfallenden Spanvolumens. Aufgrund der Ti1500-Beschichtung mit einer Schichthärte von 3400 HV0,05 und einer Schichtdicke von 2 bis 3 µm wird eine hohe Verschleißfestigkeit und lange Standzeit bei Anwendungstemperaturen von bis zu 900°C auch bei schwerer Zerspanung zuverlässig erzielt, erklärt WNT.

Der Reibwert der Ti1500-Beschichtung gegen Stahl beträgt 0,7. Die Kühlung des neuen Fräsers kann wahlweise über eine bei WNT verfügbare Kaltluftdüse, mit Kühlschmieremulsion und bei einigen Prozessen auch mit Minimalmengenschmierung erfolgen. Für gezielte Schmiermittelzufuhr direkt an die Bearbeitungsstelle ist eine lange Ausführung des Fräserwerkzeugs mit einem inneren Kühlmittelkanal ausgestattet.

Hohe Sicherheit gegen Schneidenausbrüche

Die ungleiche Zahnteilung und unterschiedliche Drallwinkel der Schaftfräser ICR dämpfen Vibrationen beim Bearbeitungsvorgang und sorgen für besondere Laufruhe, so WNT. Schneidenschutzfasen an der Nebenschneide und den Schneidenecken gewährleisten zudem eine hohe Sicherheit gegen Ausbrüche.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/169114/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Luftturbulenzen durch Flugzeuge bald beherrschbar
08.12.2017 | Universität Rostock

nachricht Ein MRT für Forscher im Maschinenbau
23.11.2017 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Goldmedaille für die praktischen Ergebnisse der Forschungsarbeit bei Nutricard

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Nachwuchs knackt Nüsse - Azubis der Friedhelm Loh Group für Projekte prämiert

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

11.12.2017 | Medizin Gesundheit